Zum Hauptinhalt springen

Strassensperrung im Herzen der Stadt

Die Bauarbeiten im Effretiker Zen­trum sind bald abgeschlossen. Am Wochenende kommt es aber noch einmal zu einer Vollsperrung. Der Verkehr muss ausweichen.

Die Bauarbeiten für den neuen Effi-Märt-Kreisel in Effretikon biegen planmässig auf die Zielgerade ein. Die dritte und letzte Bauphase kann voraussichtlich Mitte November abgeschlossen werden, nachdem der Startschuss Ende Januar gefallen war. «Das Wetter hat es wirklich gut gemeint mit uns», sagt Thomas Maag, Mediensprecher der kantonalen Baudirektion. Doch bevor der Verkehr uneingeschränkt durch den neuen Kreisel rollen kann, kommt es an diesem Wochenende im Effretiker Zen­trum noch einmal zu einer Vollsperrung. Weil der Rikoner­strasse ein neuer Deckbelag verpasst wird, gibt es morgen Freitag ab 21 Uhr bis Sonntag um 13 Uhr zwischen Stadthaus und Kreisel kein Durchkommen (siehe Grafik). Aus Gründen der Qualität, Effizienz und Arbeitssicherheit sperrt das kantonale Tiefbauamt die Strecke für den Verkehr. Dass diese Arbeiten auf ein Wochen­ende in den Ferien gelegt wurden, ist kein Zufall. «Bei stark befahrenen Strassen machen wir dies wenn immer möglich», sagt Maag. Umleitung auch für Busse Für Fussgänger ist der Zugang zu den Liegenschaften im Baustellenbereich gewährleistet. Die Zu- und Wegfahrt in die Rikonerstrasse ist dagegen während der Vollsperrung nicht möglich. Anwohnende können ihre Fahrzeuge gratis auf dem Parkplatz an der Hinterbüelstrasse abstellen. Für den Durchgangsverkehr ist eine Umleitung signalisiert. Wegen der Vollsperrung müssen auch die Buslinien 650, 652, 655, 658 und 662 Umwege in Kauf nehmen. Falls es knapp wird mit den Anschlüssen am Bahnhof, können die Fahrgäste an der provisorischen Haltestelle aussteigen, um auf die Perrons zu gelangen. Die Bushaltestelle Zen­trum wird weiterhin nicht bedient. Nach dem Einbau des Deckbelags stehen noch Fertigstellungsarbeiten an. Unter anderem steht auch noch die Gestaltung des Kreisels an. Der Verkehr wird dafür wie bisher mittels Lichtsignalanlagen durch die Baustelle geführt. Die Gesamtkosten von 3,73 Millionen Franken für das Projekt teilen sich Stadt und Kanton praktisch je zur Hälfte. Stadtingenieur Dieter Fuchs zieht bisher ein positives Fazit: «Es war eine sehr gut organisierte Baustelle.» Die Quartiere hätten zwar sicher gelitten, aber irgendwo müsse der Verkehr halt durch. Und vielleicht erhält Effretikon neben dem Kreisel im Zen­trum am Ende noch einen zweiten. Der provisorisch markierte Minikreisel bei der Kreuzung Illnauer-/Grendelbachstrasse hat sich laut Fuchs nämlich bewährt. «Wir sind im Gespräch mit dem Kanton für eine definitive Lösung.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch