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Streik auf der Baustelle von Zara

ZÜrich. Auf der Baustelle im ehemaligen Bally-Haus an der Zürcher Bahnhofstrasse herrscht dicke Luft. Weil dort angeblich Dumpinglöhne bezahlt werden, hat die Gewerkschaft Unia die Betroffenen gestern aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Die Maler, Gipser und Metallbauer, alle Angestellte spanischer Firmen, haben das laut Unia getan.

Die spanische Modekette Zara lässt das Haus zu einer Filiale umbauen. Laut einem Vertreter der paritätischen Kommission fand schon im Januar eine Lohnkontrolle statt. Dar­auf sei die Firma mit Sitz in La Coruña angeschrieben worden. Sie habe um Fristerstreckung gebeten. Laut Unia belegen Aussagen von Arbeitern und entsprechende Dokumente, dass auf der Baustelle Tiefstlöhne von 900 bis 2000 Euro bezahlt werden. Zara sowie die Bauherrin PSP Swiss Property seien aufgefordert worden, die Missstände bis Samstag zu beheben. Sie hätten aber auf Zeit gespielt.

Bei PSP sieht man keinen Grund, Unregelmässigkeiten anzunehmen, wie ein Sprecher gestern sagte. PSP sei nur für die Fassade zuständig und arbeite dort mit einer Schweizer Firma. Für den Innenausbau sei Zara verantwortlich. (sda)

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