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Streit um neuen Döner-Imbiss vor Baurekursgericht

Die Eröffnung des Döner-Imbisses steht noch immer auf wackligen Beinen. Der Fall ist nun vor Gericht.

Noch immer ist unklar, ob das geplante Imbisslokal an der Tösstalstrasse 109 in Turbenthal tatsächlich seine Türen öffnen wird. Nachdem die Gemeinde eine Baubewilligung erteilt hat, liegt der Fall nun beim Baurekursgericht. Gegen die Baubewilligung der Gemeinde sind mehrere Rekurse eingegangen. Die Anwohner wollen den Gastrobetrieb in ihrer Nachbarschaft verhindern. Sie haben Angst vor mehr Verkehr, Lärm und den Gerüchen der Imbiss-Küche. «Ein Grundeigentümer und ein Mieter ziehen in Betracht, wegzuziehen, falls dieses Projekt realisiert werden sollte», sagt Jürg Steiger, Sprecher der An-wohner.

Keine baurechtlichen Verstösse

Das Verfahren läuft derzeit und in Kürze findet vor Ort eine Besichtigung durch das Gericht statt. «Rein baurechtlich gibt es keine Argumente gegen das Lokal», sagt Lukas Weilenmann, Bausekretär von Turbenthal. Kemal Kismetli, der das Döner-Lokal eröffnen möchte, will sich zum Fall derzeit nicht äussern.

Seit Monaten ruhen die Bauarbeiten an der Tösstalstrasse. Nachdem die Gemeinde den Umbau des ehemaligen Haushalts- und Eisenwarenladens im Anzeigenverfahren ohne öffentliche Publikation bewilligt hatte, wehrten sich die Nachbarn der Liegenschaft gegen das Bauvorhaben. Ein Lüftungsrohr, das ohne Bewilligung aussen an der Fassade angebracht wurde, musste wieder entfernt werden. Den Abbruch eines Schopfs hinter dem Haus bewilligten die Behörden nachträglich. Schliesslich wurde das ganze Gebäude auch noch unter Denkmalschutz gestellt, was die Auflagen für die Umbauten verschärft. (rut)

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