Zum Hauptinhalt springen

Suchtprävention für ältere Migranten

ZÜrich. Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich hat im letzten Jahr ein neues Angebot entwickelt. Es richtet sich speziell an Senioren mit Migrationshintergrund. Dies ist dem Jahresbericht 2013 zu entnehmen, der gestern veröffentlicht wurde.

Ältere Menschen seien generell gefährdet, in eine Sucht abzugleiten, weil sie mit Krankheiten konfrontiert seien und Verluste erlebten, sich einsam und nutzlos fühlten. Viele Migrantinnen und Migranten würden zudem noch stärker belastet von Isolation, Finanzknappheit oder Heimweh. Sie nutzen erfahrungsgemäss Angebote wie Beratungsstellen und andere Pro-Senectute-Dienstleistungen weniger als Schweizer. Zum neuen, auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Angebot gehören Moderatorinnen und Moderatoren, die ihrem jeweiligen Kulturkreis Strategien und Informationen über Risikofaktoren übermitteln.

Insgesamt hat die Suchtpräventionsstelle im vergangenen Jahr 6759 Personen mit suchtpräventiven Angeboten erreicht, wie es im Jahresbericht heisst. Ein Drittel davon waren Kinder und Jugendliche, 1800 besuchten die Volks-, Mittel- oder Berufsschule. (sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch