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Svindals zweiter Streich

Bedeutete für Aksel Lund Svindal der Triumph in der Abfahrt noch eine Premiere in Lake Louise, war der Sieg im Super-G bereits sein vierter in dieser Disziplin in der kanadischen Skistation. Hier hatte er vor sieben Jahren den ersten seiner nun 18 Weltcupsiege gefeiert und auch 2007 sowie im Vorjahr gewonnen. Zudem gelang ihm schon zum dritten Mal innerhalb von 24 Stunden eine Siegdoublette in Abfahrt und Super-G.

Und punkto Vorsprung setzte er ge­gen­über seinem Abfahrtssieg vom Vortag noch einen drauf. 0,85 Sekunden nahm er bei seinem siebten Super-G-Erfolg dem Franzosen Adrienen Theaux ab, 90 Hundertstel verlor der drittplatzierte Österreicher Joachim Puchner. Mit seinem fünften Sieg in Lake Louise setzte sich der Norweger auch vor Hermann Maier, der es hier als bisheriger Rekordhalter auf vier Erfolge gebracht hatte. «Wenn es so gut läuft, dann muss man das geniessen. Das ist nicht selbstverständlich», sagte der Norweger.

Küng einziger Lichtblick

Aus Schweizer Sicht verhinderte Patrick Küng mit seinem 10. Platz ein Debakel wie in der Abfahrt. Der 28-Jährige aus Obstalden egalisierte seine Bestmarke im Super-G. Zehnter war er im März 2010 in Kvitfjell und vor zwei Jahren ebenfalls in Lake Louise. Auf Théaux verlor Küng in seinem erst zweiten Rennen nach seiner schweren Verletzung nur gut vier Zehntel. «Es braucht halt eine gewisse Zeit, bis ich wieder voll angreifen kann.» Noch vor zwei Wochen plagten ihn Hüftprobleme, weil er die Knie nicht gleich belastete, «doch nun», so sagt er, «geht es immer besser».

Die übrigen Schweizer enttäuschten erneut. Nach den ersten 30 Fahrten lagen Sandro Viletta, Silvan Zurbriggen, Didier Défago, Carlo Janka und Tobias Grünenfelder geschlossen auf den Rängen 24 bis 28. Am Ende resultierten für dieses Quintett Plätze zwischen 25 bis 41. Vitus Lüond und Marc Gisin wurden 53. und 63.

Schon am Freitag und Samstag folgen in Beaver Creek der nächste Super-G und die nächste Abfahrt – nicht viel Zeit also, um sich wieder aufzurappeln. (red/si)

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