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SVP bläst auf dem Land ­zum Angriff auf den dritten Sitz

Die SVP Winterthur-Land schaltet auf Angriff und­ will bei den Wahlen in den Kantonsrat ein Mandat­ hinzugewinnen. Den besten Startplatz dazu hat ein Kandidat aus Seuzach.

Die SVP Winterthur-Land will Re­vanche: Bei den Kantonsratswahlen 2011 büsste sie zwar kaum Wähleranteile ein und blieb mit 38,8 Prozent klar stärkste Partei im Wahlkreis. Dennoch verlor sie ihren dritten Sitz an die Grünliberalen und konnte nur deren zwei verteidigen. Das dritte Mandat zurückerobern ist jetzt ihr oberstes Ziel, wie die SVP-Vertreter gestern bei einem Mediengespräch im Alterszentrum im Geeren in Seuzach sagten. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, denn gemäss SVP-interner Analyse schwächelt die Konkurrenz durchs Band. Sollte die SVP ihr Ziel erreichen und wieder drei Vertreter nach Zürich schicken dürfen, dann wäre Marco Calzimiglia in der Poleposition für das zusätzliche Mandat. Er startet hinter den beiden Bisherigen Peter Uhlmann und Karin Egli-Zimmermann von Listenplatz drei. Calzimiglia kommt aus Seuzach, der bevölkerungsstärksten Gemeinde des Bezirks, sitzt dort im Gemeinderat und ist Schulpräsident. Das Hauptpro­blem der Volksschule sieht er in der Belastung der Lehrerinnen und Lehrer. Die Klassengrössen zu senken, wie die EVP-­In­itia­ti­ve fordert, ist für ihn allerdings nicht der richtige Weg. Oft seien es nur wenige Kinder, welche die Lehrer übermässig beanspruchten. Die SVP-Liste wird angeführt von Unternehmer Peter Uhlmann aus Dinhard, der seine dritte Amtszeit in Angriff nehmen will. Er forderte am Gespräch einen gezielteren Einsatz von Steuermitteln. Die Verwaltung habe ­viele gute Mitarbeiter, nur würden sie häufig zu wenig geführt. Auf dem Weg nach oben Von Platz zwei aus geht Karin ­Egli-Zimmermann aus Elgg ins Rennen. Die Kantonspolizistin plädierte für mehr Mittel zur Bekämpfung der Internetkriminalität. Egli ist derzeit Mitglied der Geschäftsleitung des Kantons­rates und könnte bei einer Wiederwahl in ein paar Jahren Kantonsratspräsidentin werden. Das sei eines ihrer Ziele, sagte sie. Komplettiert wird die Liste von Martin Hübscher (Bertschikon), Urs Müller (Neftenbach), Stefan Schär (Pfungen) und Peter Matzinger (Dinhard). Sie sind verpflichtet, im Wahlkampf je einen Event zu organisieren.

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