Zum Hauptinhalt springen

SVP will Stau auf Zürcher Strassen bekämpfen

Die Anti-Stauinitiative der Zürcher SVP ist zustande gekommen. Die Partei bemängelt, dass heute zu viel Geld in den öffentlichen Verkehr und Velonetze gesteckt werde, während die Strassen gar zurückgebaut würden.

Die SVP des Kantons Zürich hat am Mittwoch über 7500 Unterschriften gegen den Stau auf Zürcher Strassen beim Kanton eingereicht. Somit werde voraussichtlich das Volk über die Initiative «Stopp der Verkehrsbehinderung (Anti-Stauinitiative)» abstimmen, teilte die Partei mit. Die Initiative fordert, dass die Leistungsfähigkeit von Strassen mit überkommunaler Bedeutung an der Nachfrage des motorisierten Individualverkehrs ausgerichtet wird. Dabei dürfen die bestehenden Strassen nicht zurückgebaut werden. Die SVP ist überzeugt, mit der Anti-Stauinitiative das richtige Mittel gegen «Verkehrsschikanen» ergriffen zu haben. Es dürfe nicht sein, dass der Kanton immer mehr Kapazitäten auf Zürichs Strassen abbaue und im Gegenzug enorme Investitionen in den Öffentlichen Verkehr und in das Veloroutennetz tätige, heisst es weiter. «Beim Motorisierten Individualverkehr hingegen wird das zur Verfügung stehende Geld aus ideologischen Motiven nicht für den Ausbau, sondern für den Rückbau des Strassennetzes verwendet», schreibt die Partei in ihrer Mitteilung. Gut ausgebaute Verkehrswege, die das steigende Verkehrsaufkommen im Kanton jederzeit bewältigen, seien eine bedeutende Grundlage für Wohlstand, Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch