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SVP-Nationalrat Mörgeli will sich auch für andere wehren

Die Jobsuche ist nicht das erste Problem, welches der entlassene Universitäts-Angestellte Christoph Mörgeli gelöst haben will. Zuerst wolle er sich wehren, sagte der Zürcher SVP-Nationalrat im Interview mit der "NZZ". Dabei sieht er sich selber als Winkelried.

Er wehre sich auch für andere, die das SVP-Gedankengut teilten und aus einer Universitäts- oder sonstigen Stelle ausgesondert würden. Sich selber sieht er als Muster dafür, wie jemand aus rein politischen Gründen abgeschossen werde.

"Der angebliche Staub auf einigen Knochen ist reine Ausrede", sagte er gegenüber der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Samstag. Er sei seit Jahren wegen seiner politischen Ansichten massiv ausgegrenzt worden. "Die einst so systemkritischen 68er zeigten - einmal an der Macht - plötzlich totalitäre Züge."

Die Universität werde heute vom linken Mittelmass regiert, vor allem in den Geisteswissenschaften. Propagiert werde wissenschaftlicher Internationalismus, während die Schweizer Nationalgeschichte gering geschätzt werde. "Es ist ein Kampf der Geschichtsbilder."

Wie seine geheime Mitarbeiterbeurteilung, der Bericht über die Objektsammlung und der Akademische Bericht an die Öffentlichkeit gelangten, kann sich Mörgeli genau vorstellen. Die vertraulichen Dokumente hätten nur aus dem Umfeld seines neuen Vorgesetzten Flurin Condrau kommen können, sagte er.

Er fordert deshalb eine unabhängige Untersuchung, die mögliche Kontakte von Institutsmitarbeitern zum Journalisten des "Tages-Anzeigers" aufdecken soll. Glaubwürdig sei sie aber nur, wenn sie von Externen geführt werde.

(sda)

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