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Swiss Life ist unter Druck

zürich. Der Lebensversicherer Swiss Life leidet unter geringeren Prämieneinnahmen, Margendruck im Neugeschäft und anhaltenden Rechtsstreitigkeiten der Finanzmaklertochter AWD. Im ersten Halbjahr 2012 sank der Reingewinn daher um 10,4 Prozent auf 361 Millionen Franken. Für Rechtsfälle gegen AWD wegen möglicher Falschberatung und umstrittener Provisionen stellte Swiss Life 9,3 Mio. Euro zurück. Zudem war der Gewinn im Vorjahr von einer Steuergutschrift um 89 Millionen Franken erhöht worden. Die Bruttoprämien, Policengebühren und erhaltene Einlagen schrumpften wechselkursbedingt um 2,6 Prozent auf gut 9,8 Milliarden Franken. In Lokalwährungen erzielte Swiss Life hingegen ein Plus um 1 Prozent. Beim Goodwill von AWD, der zusammen mit jenem der Tochter Deutsche Proventus zur Jahresmitte auf 1,1 Milliarden beziffert wird, habe es keinen Abschreibungsbedarf gegeben, hiess es. Allerdings will Swiss Life Ende November neue Strategiepläne für den Konzern und insbesondere AWD formulieren. (sda)

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