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Tänzer auf Höhenflug

Sie zelebrieren die Schönheit des menschlichen Körpers. Dabei erzählen die Tänzer des Alvin Ailey American Dance Theater zeitlose Geschichten.

Ihre Auftritte lassen keinen kalt. Alle werden von der Ausdruckskraft des Alvin Ailey American Dance Theater in den Bann gezogen – auch solche, die dem Ballett nichts abgewinnen können.

Das einwöchige Gastspiel in Zürich knüpft an die ausverkauften Auftritte im Sommer 2011 an. Auch eine Schweizer Premiere steht auf dem Programm. Seit der Gründung der Modern Dance Company im Jahre 1958 ist Robert Battle nach Alvin Ailey und Judith Jamison der dritte künstlerische Leiter. Seine Solo-Choreografie «IN/SIDE» wird von Samuel Lee Roberts gegeben, dem er das Stück auch auf den Leib geschneidert hat. In dem sechsminütigen, intensiven Auftritt zu Nina Simones «Wild Like the Wind» performt der nur leicht geschürzte Tänzer mit den «Ailey»-typischen ausladenden Bewegungen.

«Grace» gehört zu den bekanntesten Stücken im Repertoire, ebenso wie «Revelations». Erstmals in der Schweiz wird «Home» (2011) des Hip-Hop-Choreografen Rennie Harris gezeigt. Das Leben mit der Krankheit Aids und der Kampf gegen die Diskriminierung sind der Inhalt der pulsierenden Aufführung zu einem Gospel-House-Soundtrack.

Die Kompagnie ist in New York beheimatet, wo sich ihr Zentrum als Tanz- und Fitnessschule für Menschen jedes Alters etabliert hat. Das Auflehnen gegen Ausgrenzung bleibt ein Leitmotiv der Truppe, die aus gut 30 Künstlern überwiegend afroamerikanischer Herkunft besteht. Im Tanz die Vielfalt des Menschseins zu feiern, war die Vision Alvin Ai­leys.Gabriele Spiller

Alvin Ailey American Dance Theater. Vom 8. bis 13. Juli im Theater 11, Zürich.

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