Winterthur

Tagesschulen mit höherer Priorität verfolgen

Die Zentralschulpflege hat über die ablaufende Legislatur Bilanz gezogen. Unter anderem stellt sie fest, dass bei der Sonderschulung die Vorgaben deutlich verfehlt wurden.

Tagesschulen sollen noch wie hier Brühlberg sollen noch stärker gefördert werden.

Tagesschulen sollen noch wie hier Brühlberg sollen noch stärker gefördert werden. Bild: Donato Caspari

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Für verschiedene Bereiche hat die Zentralschulpflege 2015 Legislaturschwerpunkte präsentiert. Nun hat sie überprüft, ob die Ziele erreicht wurden. Die Legislatur sei geprägt gewesen von vielen bedeutenden Weichenstellungen, insbesondere in den Bereichen kompetenzorientiertes Lernen, Integration und Vernetzung.

Vorantreiben wollte die Schulpflege auch das Thema «Stärkung der Integrationskraft»

Viele Ziele habe man erreicht. Doch der Bericht zeigt auch Handlungsbedarf auf. So hätten zwar alle Akteure eine Weiterentwicklung des Winterthurer Tagesschulmodels bejaht, ein entsprechendes Projekt wurde aber zurückgestellt. Das Thema Tagesschulen soll nun in das Legislaturprogramm 2018 – 2022 aufgenommen und mit höherer Priorität verfolgt werden.

Schulleitungen stärker zu positionieren

Ein weiteres Ziel war es, die Schulleitungen stärker zu positionieren. Weil die Schulleitungen primär in der Verantwortung der Kreisschulpflegen liegen, hat die Zentralschulpflege den Kreisschulpflegen 2017 empfohlen, das Kreisorganisationsregelement und Funktionendiagramm zu bereinigen.

Dies haben laut dem Bericht nur Oberwinterthur und Veltheim-Wülflingen getan. Darum wird angeregt, dass die beiden anderen Kreisen, Stadt-Töss und Seen-Mattenbach dies noch nachholen.

Vorantreiben wollte die Schulpflege auch das Thema «Stärkung der Integrationskraft». Zwar habe man mehr Sonderschülerinnen und Sonderschülern in den Regelklassen integrieren können, das Ziel, die Sonderschulquote auf 4 Prozent zu senken, sei jedoch nicht erreicht worden. Das Sirma-Konzept habe die Erwartungen nicht erfüllt.

Die Hoffnungen liegen nun auf dem Nachfolgeprojekt Wega. Zentral für das Gelingen seien dabei eine bessere Zusammenarbeit sowie die Gesundheit der Schulleitungen und Lehrpersonen.

Insgesamt beurteilt die Zentralschulpflege die Legislatur als positiv. Dass man nicht alle Ziele erreicht habe, liege vor allem in der Fülle der Ziele und Massnahmen begründet.

(mif)

Erstellt: 11.07.2018, 15:19 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Newsletter

Das Beste der Woche.

Endlich Zeit zum Lesen! Jeden Freitagmorgen Leseempfehlungen fürs Wochenende. Den neuen Newsletter jetzt abonnieren!

Kommentare

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Den Landboten digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!