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Take-off für den Supersportler

Nun gibts den aufregenden Lamborghini Aventador auch in einer offenen Version. Ähnlich spektakulär ist auch die Präsentation des Supersportlers mit 700 PS im Süden der USA.

Fünf neue Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster stehen auf der Start- und Landebahn des internationalen Flughafens von Miami. Hier auf abgesperrter Strecke können die Boliden zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Mit spezieller Genehmigung durch die amerikanischen Behörden ziehen sie auf dem Rollfeld ihre Bahn und überschreiten scheinbar mühelos die Startgeschwindigkeit eines Passagierflugzeuges, die bei 240 bis 290 Stundenkilometern liegt. Am Ende weist die Digitalanzeige 338 Stundenkilometer aus, die von den 700 PS starken Fahrzeugen erreicht worden sind. Die Veranstaltung auf dem Flughafen war der Beginn eines zehntägigen Media Launch und Händlerevents zur Präsentation des Aventador Roadster in Miami. Der Startschuss dazu fiel im Rahmen einer Pressekonferenz im Lummus Park auf dem Ocean Drive in Miami Beach, gefolgt von einer Parade aus 50 Fahrzeugen auf der Colins Avenue in South Beach vor grossem Publikumsaufmarsch. Auch wenn die USA der grösste Markt für die italienische Sportwagenschmiede ist, sieht man nicht jeden Tag eines der spektakulären Fahrzeuge. Mit dabei beim Event waren auch Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann und Lambos Designchef Filippo Perini. Der Aventador Roadster ist Lamborghinis neueste offene Variante. Die 700 PS aus einem 6,5-Liter-V12 bringen den Roadster in drei Sekunden über die Tempo-100-Marke und weiter bis auf maximal 350 Stundenkilometer. Das abnehmbare, zweiteilige Dach des Fahrzeugs besteht aus ultraleichtem Karbon. Jedes Teil wiegt weniger als sechs Kilo. Die Fahrt in der 1,13 Meter flachen Flunder ist aber wirklich nur etwas für Fans, die mögen, wenn der Motor im Nacken brüllt und der Wind bei höherem Tempo ins Innere zieht. An der Ampel herrscht dann auf einmal Totenstille: Die Stopp-Start-Automatik schaltet den V12 ab und hilft so, dem angegebenen Verbrauch von 16 Litern auf 100 Kilometer nahe zu kommen. Doch wer denkt bei einem Preis von 480 000 Franken schon an den Benzinverbrauch?

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