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Tatwaffe der tödlichen Schiesserei von St. Margrethen gefunden

Die Polizei hat die Tatwaffe gefunden, mit der am Montagabend in St. Margrethen ein italienisches Ehepaar getötet worden ist. Die Pistole lag neben der Autobahn A1 bei Rheineck, dort wo der mutmassliche Täter sie hingeworfen hatte.

Die Waffe, eine Pistole des Kalibers 9 Millimeter, wurde gemäss Polizei am Mittwochabend gefunden. Die Pistole lag auf dem Grünstreifen der Autobahn A1 zwischen dem Anschlusswerk Rheineck und dem Rastplatz Sulzberg. Der Tatverdächtige hatte ausgesagt, er habe die Waffe auf der Autobahn zwischen Rheineck und Rorschach weggeworfen.

Die Waffe werde nun von der Fachstelle Forensische Chemie und Technologie der Kantonspolizei St. Gallen untersucht, heisst es im Communiqué vom Donnerstag.

Beim Tötungsdelikt vom Montagabend in St. Margrethen wurden eine 67-jährige Frau sowie ihr 74-jähriger Ehemann getötet. Der mutmassliche Täter, ein 41-jährige Schweizer wurde in einer Grossfahndung durch die Polizei fünf Stunden nach den tödlichen Schüssen verhaftet.

Der Tatverdächtige kannte die beiden Opfer, da sie lange Zeit im selben Mehrfamilienhaus wohnten. Zwischen den Opfern und dem Beschuldigten kam es zu Nachbarschafts-Streitereien. Der mutmassliche Täter ist vorbestraft.

(sda)

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