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teatime Eingeschlossen

Vor dem London Eye geht David Soulsby umher und möchte mit den Touristen über Gott und die Bibel sprechen. Nach zwei kurzen Sätzen war nur noch in die Rede vom Radrennsport.

In Box Hill wohnt der Frühpensionär, sein Haus liegt nur 150 Meter von der Strecke des olympischen Strassenrennens entfernt. «In den letzten Tagen haben einige Fahrer bei uns trainiert», erzählt er und erwähnt auch die vielen He­li­ko­pter, die über sein Quartier fliegen. «Die meisten wegen der Sicherheit. Eine Schande, dass so etwas überhaupt nötig ist!»

Natürlich werde er an der Strasse stehen, wenn die Fahrer am Samstag neunmal und die Fahrerinnen am Sonntag zweimal vorbeirauschen, sagt Soulsby. Die Tour de France sehe er immer gerne, vor allem dieses Jahr mit den starken Briten. Mark Cavendish sei ein Favorit auf den Olympiasieg. «Aber wenn es am Box Hill feucht ist, wird er Mühe bei den Abfahrten haben», denkt Soulsby. Zwangsläufig wird man in Box Hill jede Rennminute mitbekommen. «Wir sind zwei Tage eingeschlossen …» In der Nacht auf Samstag ab vier Uhr ist die Strasse für den Verkehr gesperrt. «Es hiess, auf Sonntag von Mitternacht bis vier Uhr sei es kurz offen.» Für das weltliche Wohl ist jedoch gesorgt: «Einige Nachbarn veranstalten Partys während den Rennen.» Bei der letzten Durchfahrt der Männer ist Tea Time. (ust)

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