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Teilbedingte Strafe für Finanzjongleur

zürich.Das Zürcher Obergericht hat gestern einen Finanzjongleur wegen mehrfachen Betrugs und mehrfacher Urkundenfälschung zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Der 63-Jährige hatte den Chiemsee-Kessel als «Heiligen Gral» angepriesen. Der Verurteilte muss 15 Monate absitzen. Für die restlichen 21 Monate erhielt er eine Probezeit von vier Jahren. Das Obergericht hat damit das Urteil des Bezirksgerichts Meilen nach unten korrigiert.

Im Gegensatz zur Vorinstanz verneinten die Oberrichter ein gewerbsmässiges Vorgehen und sahen gänzlich von einer staatlichen Ersatzforderung ab. Zudem hatte das Gericht in Meilen den unbedingten Teil der dreijährigen Strafe noch auf 18 Monate festgesetzt.

Noch vor wenigen Jahren galt der Angeklagte aus Meilen als erfolgreicher Geschäftsmann, der scheinbar erfolgreich den mysteriösen Chiemsee-Kessel vermarktete. Der im September 2001 im bayrischen Chiemsee von einem Taucher gefundene elf Kilogramm schwere Goldpokal galt als archäologische Sensation.(sda)

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