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Thun glanzlos, aber ohne Gegentor

thun. Der FC Thun hat auf dem Weg in die 3. Qualifikationsrunde der Europa League einen ersten Schritt gemacht. Die Berner Oberländer gewannen das Hinspiel gegen die Georgier Tschichura Satschchere 2:0.

Die beiden Treffer fielen in der ersten Halbzeit durch die wohl besten Thuner des Abends. Sékou Junior Sanogo profitierte in der 12. Minute von einer zu kurzen Abwehr des georgischen Goalies und kurz vor der Pause doppelte Enrico Schirinzi nach einer schönen Körpertäuschung mit einem Distanz-Flachschuss nach. «Danach haben wir aber zu stark nachgelassen und uns so um eine noch bessere Ausgangslage gebracht», erklärte Schirinzi.

Thun kam gegen den Vaduz-Bezwinger aus Georgien ohne zu glänzen zum Sieg, spielte als Positivum zu null und gestand den Gästen nur wenige gute Torchancen zu. Einmal kam Thun indes nur dank der starken Reaktion von Torhüter Goalie David Moser um einen Gegentreffer herum. Im Vergleich zum 2:3 in der Meisterschaft gegen den FC Zürich konnte die Quote an unerzwungenen Fehlern reduziert werden.

Zufrieden war Urs Fischer aber nur bedingt: «Die erste Halbzeit war okay, aber nachher haben wir schon einiges verkehrt gemacht. Wir wollten nach vorne verteidigen und aggressiv dranbleiben, haben sie aber machen lassen. Das müssen wir schon noch auf Videosequenzen anschauen.»

Nachdem am Nachmittag ein sintflutartiger Wolkenbruch Teile der Arena Thun unter Wasser gesetzt hatte, war die Durchführung der Partie sogar kurzzeitig gefährdet. Nun können die Thuner den beschwerlichen Trip zum Rückspiel in einer Woche einigermassen beruhigt antreten. Dieses findet in Tiflis statt, weil das Stadion der Kleinstadt Satschchere nicht für internationale Auftritte homologiert ist. (si)

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