Zum Hauptinhalt springen

Thun im Vormarsch – Rückschritt für St. Gallen

Thun. Der FC Thun bezwang St. Gallen 3:0, liegt nur noch einen Punkt hinter dem fünften Platz und macht Druck auf Sion.

Mit zwei Toren in den ersten 12 Minuten dämpfte Thun die keimenden Champions-League-Hoffnungen des FC St. Gallen. Die Berner haben ihrerseits Chancen auf eine Europa-League-Qualifikation. Thun rückte mit dem 12. Saisonerfolg bis auf einen Zähler an das darbende Sion und bis auf zwei Punkte an den FC Zürich heran. Beide Teams haben allerdings eine Partie weniger ausgetragen. St. Gallen, das sich einen Europa-League-Platz gesichert hat, wurde im Kampf um Platz zwei zurückgebunden. Die Ostschweizer, die in Thun gar nicht auf Touren kamen, weisen nun wieder vier Zähler Rückstand auf die Grasshoppers auf.

Zuffis Übersicht

Aus klarer Abseitsposition brachte Marco Schneuwly Thun in der 4. Minute mit dem ersten Angriff in Führung. Der Goalgetter der Berner Oberländer markierte seinen 12. Saisontreffer. In der 12. Minute fiel bereits die Vorentscheidung. Die in der Abwehr desorientierten St. Galler wurden über die rechte Flanke erneut erwischt. Andreas Wittwer erhöhte auf Zuspiel Schneuwlys und einen Ablenker eines St. Gallers auf 2:0. Zuvor hatte Torhüter Daniel Lopar, der eine noch höhere Niederlage verhinderte, zweimal hervorragend gegen Wittwer und Michael Siegfried gehalten. In den ersten Sekunden der Nachspielzeit reüssierte Siegfried mit dem 3:0 dennoch.

Eine starke Leistung im Thuner Dress zeigte nebst Schneuwly auch Luca Zuffi, der etwas offensiver agierte als zuletzt. Mit zwei öffnenden Zuspielen, bei denen er Übersicht bewies, leitete er die ersten zwei Thuner Tore ein.

«Wir haben vieles richtig gemacht und einen positiven Auftritt gezeigt», fasste Thuns Trainer Urs Fischer erfreut zusammen. «Meine Mannschaft legte viel Willen an den Tag und bewies, dass sie mit Leidenschaft fähig ist, guten Fussball zu spielen.» St. Gallens Trainer Jeff Saibene haderte: «Der frühe Rückstand warf uns aus der Bahn. Zu viele meiner Spieler waren nicht in Normalform. Eine mentale Müdigkeit machte sich bemerkbar. Diesen Fehltritt müssen wir schnell abhaken und einige Tage ausruhen.» (si/red)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch