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Tiefe Kosten sorgen für tiefen Steuerfuss

Unverändert tief bleibt der Steuerfuss in Dinhard im nächsten Jahr. Das Budget 2014 ist genehmigt.

Die Einwohner von Dinhard können sich freuen. In den letzten vier Jahren konnte ihre Gemeinde den Steuerfuss um satte 24 Prozentpunkte senken. An der Gemeindeversammlung vom Donnerstag setzten ihn die 101 Stimmberechtigten einstimmig auf unverändert 67 Prozent fest. Da Dinhard eine Einheitsgemeinde ist, gilt dieser Ansatz für die Politische Gemeinde und die Primarschule. Zusammen mit den Steuerfüssen der Sekundarschule (Rickenbach und Seuzach) kommt Dinhard auf einen Gesamtsteuerfuss von 85 beziehungsweise 87 Prozent und gehört damit zu den steuergünstigen Gemeinden der Region. «Unsere Steuern bleiben tief», sagte Gemeindepräsident Peter Matzinger. Denn Dinhard habe seine Ausgaben im Griff. Und das trotz steigender Kosten beispielsweise in der sozialen Wohlfahrt, dem Strassenunterhalt oder mit der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde. «Wir liegen unter dem kantonalen Mittel, was unsere Kosten betrifft», sagte Matzinger. «Die nächsten vier bis fünf Jahre wird unser Eigenkapital voraussichtlich etwas sinken, aber das ist nicht dramatisch.» Für das nächste Jahr ist das Budget mit einem Aufwand und Ertrag von rund 6,2 Millionen Franken praktisch ausgeglichen. Es ist ein Aufwandüberschuss von rund 70 000 Franken geplant. Insgesamt rechnet die Gemeinde mit Investitionen von zwei Millionen Franken. Dar­un­ter macht der Beitrag an den Ausbau der ARA Ellikon an der Thur von rund 1,3 Millionen Franken am meisten aus. Zwei neue Mitglieder gesucht Vor der Versammlung der Politischen Gemeinde stimmte die Reformierte Kirchgemeinde über ihre Geschäfte ab. Sie liess sich von den 88 Stimmberechtigten ihr Budget 2014 genehmigen. Dieses rechnet mit einem Aufwand von 409 000 Franken und einem Ertrag von rund 395 000 Franken. Zudem verabschiedete Kirchenpflegepräsident Werner Baumann die Behördenmitglieder Ursula Sigg und Bernhard Hübner, die 2014 nicht mehr kandidieren werden. Nach den beiden Gemeindeversammlungen präsentierte Werner Schmid die druckfrische Dinerter Chronik. Er leitete das Projekt und die achtköpfige Chronik-Kommission. Seit 2010 wurde an dem 160 Seiten starken Buch gearbeitet. Jeder Haushalt in Dinhard darf ein Exemplar gratis beziehen.

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