Zum Hauptinhalt springen

Titelverteidigerin gescheitert

NEW YORK. Victoria Asarenka schaltete in den Viertelfinals des US Open mit Samantha Stosur die letztjährige Siegerin aus.

Die als Nummer 1 gesetzte Weissrussin siegte gegen die Nummer 7 der Weltrangliste in 2:23 Stunden 6:1, 4:6, 7:6 (7:5). Nach einem einseitigen ersten Satz lieferten sich die beiden ein hochklassiges Duell. Vier Fehler zu Beginn des Tiebreaks brachten die Australierin, die in New York zu ihrer Form zurückgefunden hat, letztlich entscheidend in Rücklage. Asarenka, die in diesem Jahr erst zwei Partien auf Hardcourt verloren hat, entschied – von Regen unterbrochen – auch das siebte Duell mit Stosur für sich und wird auch nach dem US Open die Nummer 1 des WTA-Rankings bleiben.

Bereits verabschiedet hatte sich zuvor die Weltranglistenzweite Agnieszka Radwanska. Die Polin verlor überraschend den Achtelfinal gegen Roberta Vinci (WTA 19) aus Italien 1:6, 4:6. Die 29-jährige Vinci, die erstmals an einem Grand-Slam-Turnier die Runde der letzten acht erreicht hat, trifft nun in einem rein italienischen Viertelfinal am Mittwoch auf ihre beste Freundin und Doppelpartnerin Sara Errani, die French-Open-Finalistin dieses Jahres.

Beeindruckender Murray

Andy Murray spielte sich in der Nacht auf gestern in die Viertelfinals. Der 25-jährige Brite bestand den Test gegen den Aufschlagriesen Milos Raonic (ATP 16) aus Kanada souverän und siegte in exakt zwei Stunden 6:4, 6:4, 6:2.

Murray schien gegen den erst 21-jährigen Raonic gut erholt von der Hitzeschlacht gegen Feliciano Lopez und zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen. Der Wimbledon-Finalist und Olympiasieger bot seine bislang beste Leistung des Turniers und geriet gegen den aufstrebenden Raonic, dem sich die Chance bot, als erster Kanadier in der Open Era in einen Major-Viertel­final einzuziehen, nie in Gefahr.

89 Asse hatte Raonic in den ersten drei Partien geschlagen. Die beste Waffe des 1,96 m grossen Rechtshänders entschärfte Murray im Lauf der Partie aber immer besser. Dem Schotten gelang es, den Service so gut zu lesen, dass er ab Mitte des ersten Satzes regelmässig zu Breakchancen kam.

Den ersten Servicedurchbruch schaffte er beim Stand von 4:4 im ersten Satz, womit er das Spiel schon früh in die von ihm gewünschten Bahnen lenkte. Insgesamt musste Murray seinem Gegner nur 14 Asse zugestehen. Bei eigenem Aufschlag blieb der Weltranglistenvierte seinerseits unangetastet, zudem gelangen ihm mehrere sehenswerte Passierbälle. Auch hielt er die Fehlerquote sehr tief (12 Eigenfehler). «Ich habe sehr solid gespielt und bin froh, dass ich noch vor dem Regen durchgekommen bin», erklärte Murray, der sich offenbar körperlich besser fühlt als noch zu Beginn des Turniers.

Dank dem ersten Sieg gegen Raonic im zweiten Duell erreichte Murray zum achten Mal in Folge an einem Grand-Slam-Turnier die Viertelfinals. Dort trifft der letztjährige Halbfinalist nun auf den Kroaten Marin Cilic (ATP 13), der den Lauf des ungesetzten Slowaken Martin Klizan stoppte und ebenfalls klar in drei Sätzen siegte. Murray hat sechs der sieben Partien gegen Cilic gewonnen, das einzige Aufeinandertreffen am US Open entschied der Kroate aber 2009 in drei Durchgängen für sich. (si)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch