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Tom Lüthis erneute Operation

lützelflüh. 15 Tage nach seinem Unfall bei Testfahrten in Valencia stellte sich Moto2-Pilot Tom Lüthi erstmals den Medien und erklärte: «Ich werde am Montag nochmals operiert. Und ich habe einen Start in Katar noch nicht abgeschrieben.» Der GP von Katar am 7. April ist zugleich der WM-Auftakt. «Ich weiss, die Chance ist sehr klein. Aber ich investiere jeden Tag sehr viel und gebe die Hoffnung nicht auf. Ich bin auch schon zufrieden, wenn ich am 5. Mai in Jerez am Start stehe.»

Diese Woche hat Lüthi nach den schweren Arm- und Schulterverletzungen mit der Reha in Lützelflüh begonnen. «Meine Motivation und die Lebensgeister sind zurück», sagte der 26-jährige Emmentaler. Dass er am Montag erneut unters Messer muss, ­beeinträchtigt die Heilungsdauer nicht. Die Operation wurde notwendig, weil zwischen Schultergelenkdach und Schlüsselbein die Bänder gerissen sind.

Für Lüthi waren die ersten Tage nach dem von Ratthapark Wilairot verursachten Sturz – der Thailänder habe sich noch nicht entschuldigt … – eine schlimme Zeit. «Bei früheren Unfällen war mein erster Gedanke immer, möglichst bald wieder fahren zu können. Aber als ich diesmal meinen Arm gesehen habe, dachte ich zuerst nur daran, einfach wieder gesund zu werden.»

Einen Ersatzfahrer wird Teamchef Daniel M. Epp vorerst nur für die letzten offiziellen Testfahrten Ende März in Jerez verpflichten, damit auch das Team in Form bleibe. (si)

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