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Total-Chef starb bei Crash

Beim Zusammenstoss zwischen einem Flugzeug und einem Schneepflug auf dem Flughafen starben vier Menschen, darunter der Chef des Ölkonzerns Total.

Der Chef des französischen Mineralölkonzerns Total, Christophe de Margerie, wurde bei einem Flugzeugunfall in Moskau getötet. Der drittgrösste Ölkonzern Europas bestätigte gestern den Tod seines 63-jährigen Generaldirektors. Insgesamt starben vier Menschen. Der Flughafen erklärte, dass das Privatflugzeug mit einem Schneepflug kollidierte, woraufhin ein Feuer ausbrach. Die Sichtweite betrug zum Zeitpunkt 350 Meter. Der Schneepflugfahrer blieb unverletzt. Der Flugbetrieb sei kurzzeitig unterbrochen gewesen. Frankreich hat zur Untersuchung des Unfalls drei Ermittler nach Moskau geschickt. Die russischen Ermittlungsbehörden erklärten, der Fahrer des Schneepflugs sei betrunken gewesen. De Margerie arbeitete seit 1974 für das Unternehmen und war seit 2007 Firmenchef. Der Manager mit dem Spitznamen «Big Moustache» (zu Deutsch: grosser Schnauzbart) war Vater von drei Kindern und gehörte zu den Nachkommen der mit Champagner und Luxushotels gross gewordenen Taittinger-Dynastie. De Margerie hatte Total zuletzt stärker ins Geschäft in Russland gebracht, unter anderem durch ein gemeinsames Projekt mit dem Konzern Lukoil.

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