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Tote und Verletzte bei Silvesterfeiern in Italien und Niederlanden

Nicht allen Menschen hat die Silvesternacht einen guten Start ins neue Jahr beschert. So zieht Italien eine traurige Bilanz der Silvesterknallerei: Zwei Personen kamen ums Leben, 120 wurden verletzt. Und in einem niederländischen Dorf endete die Silvesterfeier in einem Drama.

17 Menschen wurden verletzt, als ein Auto Dorf Raard in eine Menschengruppe an einem Neujahrsfeuer raste. Drei Zuschauer erlitten schwere Verletzungen, wie die Polizei am Neujahrstag mitteilte. Die Ursache des Unglücks sei noch unklar. Die 42-jährige Autofahrerin hatte nach Angaben der Polizei keinen Alkohol getrunken.

Gegen ein Uhr nachts standen rund 40 Menschen um das Feuer in dem friesischen Dorf, als das Auto mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 Stundenkilometern in die Menge raste. Die Verletzten, unter ihnen ein Kind, wurden mit Rettungshelikoptern und Krankenwagen in die umliegenden Spitäler gebracht.

In Italien wurde das Abbrennen von Feuerwerk zahlreichen Menschen zum Verhängnis: In Pontelatone nördlich von Neapel wurde ein 52-Jähriger bei der Explosion eines Böllers getötet. Ein 49-Jähriger kam in der Provinz Benevento südlich von Neapel ums Leben, nachdem eine Rakete ihn mitten ins Gesicht traf.

Allein in der Region um Neapel wurden 82 Menschen verletzt, darunter zwölf Minderjährige. Mehrere Menschen wurden in ganz Italien von Querschlägern getroffen. In Rom wurden 30 Menschen verletzt, zehn davon schwer. Vier Personen musste die Hand amputiert werden, wie italienische Medien am Neujahrstag berichteten.

Obwohl die Behörden in den vergangenen Tagen in allen Medien eindringliche Aufrufe zur Vorsicht verbreitet hatten, veranstalteten die meisten italienischen Familien wie in jedem Jahr ein ohrenbetäubendes Feuerwerk, bei dem auch mit Pistolen und Gewehren geschossen wurde.

Neapel gilt als Hauptstadt der Silvesterböller. Kurz vor Jahreswechsel floriert im Grossraum der Vesuvstadt traditionell der Schwarzmarkt mit illegalen Knallern, die oft grosse Mengen Pulver enthalten und gegen die Sicherheitsbestimmungen verstossen.

Die italienischen Behörden führen schon seit Jahren Kampagnen gegen illegale Böller. Seit 2008 sind bei Unfällen mit Knallkörpern sieben Personen gestorben und Tausende Menschen verletzt worden.

(sda)

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