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Traditionsanlass vorläufig gerettet

Der Basarverein Illnau hat eine neue Präsidentin. Damit kann der zweitgrösste Anlass im Ort vorerst weiter stattfinden.

Es geht weiter mit dem Ökumenischen Basarverein Illnau. An der Generalversammlung vom gestern Abend liess sich doch noch eine neue Präsidentin finden: Es ist Susann Hochstrasser, die seit drei Jahren im Vorstand tätig und Ur-Illnauerin ist, wie sie sagte. Sie sei sanft dazu genötigt worden, das Amt zu übernehmen, gestand sie scherzend.Von acht Vorstandsmitgliedern traten vier zurück, inklusive Präsidentin Claire Surber, die das Amt zwölf Jahre lang innehatte. Der Verein organisiert den jährlich im November stattfindenden Adventsbasar im Saal des Gasthofs Rössli in Illnau. Es ist der zweitgrösste Anlass auf der Agenda des Illnau-Effretiker Stadtteils. Die Vereinsmitglieder verkaufen Gegenstände, die sie während eines Jahres in Kursen selbst herstellen. Mit dem Erlös unterstützen sie gemeinnützige Projekte.

Viele Rücktritte und Absagen

Hätten sich keine Freiwilligen für die Arbeit im Vorstand gemeldet, wäre der Anlass in seiner jetzigen Form gefährdet gewesen («Landbote» vom 21. September). «Es war sehr schwierig, neue Vorstandsmitglieder zu finden», sagte Surber. «Wir haben viele Absagen bekommen.» Es brauche in dem Gremium zudem jemanden, der die Fäden in den Händen halte. «Denn der Basar muss reibungslos durchgeführt werden können.» Neu in den Vorstand wurden zudem gewählt: Monika Balmer (Kassierin), Maria Graf und Anja Weilenmann. Weiterhin verbleiben: Christine Brunner, Nathalie Tschirky, Sandra Schenkel und Daniel Nufer. Zurückgetreten sind: Annelise und Hans Burkhalter sowie Christine Diana.An ihrer Generalversammlung bestimmen die Vereinsmitglieder jeweils die Organisationen, an die sie die rund 30?000 Franken zukommen lassen, die nach Abzug von Material und Unkosten am Basar zusammenkommen. In diesem Jahr sind es acht, sie sollen alle etwa 3000 Franken erhalten: Helfen mit Herz in Nepal (Diga-Stiftung), Himalayas Children in Nepal, Debra (Hilfe für Schmetterlingskinder in der Schweiz), Slum Kibera in Nairobi, Stiftung Brunegg in Hombrechtikon, Chance für Mädchen in Indien und Goa Schweiz (gemeinnütziger Verein für Waisen und Strassenkinder in ­Kenia mit Sitz in Illnau). Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hat der rund 200 Mitglieder zählende Verein insgesamt fast 780?000 Franken verteilt. Der Umsatz liegt bei 1,17 Millionen Franken. Sie müssten ihr Kursprogramm jeweils geheim halten, sagte Surber. «Damit uns niemand kopiert.» Der diesjährige Adventsbasar findet am 24. November zwischen 10 und 16 Uhr statt. neh

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