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Tristesse in Bellinzona

Bellinzona. 2300 Zuschauer kamen zum womöglich letzten Challenge-League-Match der ACB und sahen ein trostloses 0:0 gegen Vaduz.

Am 2. Mai, noch vor dem nächsten Spiel der AC Bellinzona gegen Chiasso, fällt der Konkursrichter wahrscheinlich den Entscheid, der das Schicksal des Klubs besiegeln wird. Wer gestern also ins Stadio Comunale kam, tat es im Bewusstsein, das Team von Martin Andermatt zum vielleicht letzten Mal im Einsatz zu sehen. Wobei es allzu viel nicht zu sehen gab, zumindest keine Tore. Das war in erster Linie Vaduz-Goalie Klaus zu verdanken, der in der zweiten Halbzeit in einer wahren Abwehrschlacht der Liechtensteiner mehrere Chancen der Tessiner zunichte machte. An ihm scheiterten je zweimal Ruiz, Schürpf und Pak sowie Yakin, sodass Vaduz von einem glücklich gewonnenen Punkt sprechen musste.

Spektakulärer war es am Samstag beim 3:2-Sieg des FC Wil in Lugano zugegangen. Denn Lugano führte kurz vor Schluss 2:1, liess sich den Sieg oder zumindest einen Punkt aber noch aus den Händen nehmen. Der frühere U21-Internationale Pascal Cerrone schloss eine längere Druckphase Wils in der 90. Minute mit dem 2:2 ab. 180 Sekunden später verwertete Ivan Audino eine Flanke Claudio Holensteins mit dem Kopf zum Siegtor der St. Galler. Das Team von Axel Thoma beendete damit eine Durststrecke: Wil gewann im sechsten Spiel seit einem 3:2 in Locarno zum ersten Mal wieder und schloss zum drittklassierten FC Winterthur auf, der erst heute gegen Aarau antritt. (si/red)

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