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Turbenthaler Ballon landet an der EM im vorderen Drittel

Roman Hugi aus Turbenthal holt an seiner ersten Heissluftballon-Europameisterschaft in Polen den 21. Rang. Für ihn wäre mehr dringelegen.

Die Heissluftballon-Europameisterschaft im polnischen Wloclawek stand letzte Woche wettertechnisch unter keinem guten Stern: Die ersten Tage hat es geregnet, danach lag am Morgen häufig Nebel. So konnte nur die Hälfte der zehn geplanten Fahrten durchgeführt werden. «Die Winde waren häufig instabil, daher brauchte es noch mehr Wettkampfglück als sonst», erklärt Roman Hugi aus Turbenthal, der mit seinem sechsköpfigen Team erstmals an einer Europameisterschaft teilnahm. Trotz «Windlotterie» konnte sich der Newcomer aber im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes klassieren: Am Ende resultierte für den 29-Jährigen Rang 21 unter den 81 besten Heissluftballon­piloten Europas. Sein Minimalziel hat er damit erreicht. «Ich bin grundsätzlich zufrieden, aber es wäre noch mehr dringelegen», sagt der ehrgeizige Pilot. Dies, weil er nach der zweiten Fahrt von Zwischenrang 39 eine Aufholjagd startete. «Mit zwei weiteren Fahrten und stabileren Verhältnissen wäre ich wohl noch weiter nach vorne gekommen.» Immerhin liess Hugi einige erfahrene Konkurrenten hinter sich. Ob er nächstes Jahr auch an der Weltmeisterschaft in Brasilien teilnimmt, ist noch offen. «Der Aufwand dafür ist riesig.»

Keine Medaille für Schweizer

18 Aufgaben – vorwiegend Zielfahrten, bei der ein Marker möglichst nahe beim vorgegebenen Ziel abgesetzt werden muss – entschieden letztlich über die EM-Medaillen. Die Schweizer gingen dabei leer aus. Titelverteidiger Stefan Zeberli aus Andwil SG lag zwar zwischenzeitlich in Führung. Doch in der letzten Fahrt wurde er «vom Winde verweht». Er fiel noch auf den fünften Platz zurück. Den Titel machte die Familie Kostiuskevicius aus Litauen unter sich aus: Neuer Europameister wurde Sohn Rokas, der bereits den Weltmeistertitel bei den Junioren abgeräumt hatte, vor Vater Rimas. Ein Trostpflaster gab es für die Schweizer trotzdem: Sie erreichten die bisher beste Teamleistung an einer EM. Alle fünf Schweizer klassierten sich unter den Top 30. (fam)

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