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Turnier der Neulinge

In der Slowakei tritt die Schweiz mit der unerfahrensten Mannschaft der letzten Jahre heute gegen Deutschland und morgen gegen die Gastgeber an.

Zwölf Neulinge hatte der Schweizer Nationaltrainer Glen Hanlon im November für den Deutschland-Cup aufgeboten, zwei debütierten im Dezember in Arosa, acht Spieler tragen heute gegen Deutschland und am Samstag gegen die Slowakei erstmals das Trikot des Nationalteams. Hanlon bot also bisher einer komplett «neuen» Mannschaft die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Bald die halbe Liga darf sich mittlerweile «Nationalspieler» nennen.

Ob das dem Schweizer Eishockey dienlich ist, darf bezweifelt werden. Hanlons Vorgänger Sean Simpson hatte bei seinem Amtsantritt den November-Termin zum offiziellen Sichtungstermin bestimmt und dafür viel Kritik einstecken müssen. Unter Hanlon mutiert nun aber auch der Februar-Zusammenzug zum «Jekami», in dem Samuel Erni, Lukas Frick, Joël Genazzi, Samuel Kreis, Alessio Bertaggia, Nolan Diem, Mauro Jörg und Lukas Sieber erstmals für die Schweiz antreten werden. Im Normalfall wird keiner dieser Spieler im Mai an der WM in Tschechien dabei sein.

Verteidiger und Champions-League-Gewinner Dean Kukan ist mit 28 Länderspielen der erfahrenste, Stürmer Juraj Simek mit 27 Jahren der älteste Akteur. Im Durchschnitt bringt es die «C-Auswahl» auf acht Länderspiele. WM-Erfahrung haben nur Kukan, Reto Schäppi, Etienne Froidevaux und Dominik Schlumpf. Doch es gib in den Aufgeboten Hanlons auch Konstanten: Die Stürmer Christoph Bertschy (Bern/20), Lukas Haas (Biel/23) und Mike Künzle (ZSC Lions/21) sind bereits zum dritten Mal in dieser Saison dabei. Kein Aufgebot erhielten, nachdem sie für den Dezember-Zusammenzug verletzungsbedingt hatten absagen müssen, die gestandenen Internationalen Félicien Du Bois, Julien Vauclair und Matthias Bieber. si

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