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UBS-Vertrag mit der Uni wirft Fragen auf

ZÜrich. Die kantonsrätliche Aufsichtskommission für Bildung und Gesundheit kritisiert in einem Zwischenbericht den Sponsoringvertrag zwischen der UBS und der Universität Zürich. Es gebe zum Beispiel keinen ersichtlichen Grund, weshalb der Vertrag nur auf Englisch vorliege. Ausserdem würden dem neu gegründeten universitätsnahen In­sti­tut der UBS Foundation erhebliche Rechte und Möglichkeiten eingeräumt, die inhaltliche und personalrechtliche Fragen aufwerfen.

Die Uni müsse nun wie angekündigt umfassende Richtlinien für das Sponsoring von Lehrstühlen erlassen, um solche Fragen zu klären. Unter anderem will die Kommission wissen, wie die Uni sicherstellen kann, dass die Vorgaben für Lehre und Forschung nicht verletzt werden, wenn Dozenten an Instituten wie dem von der UBS gesponserten arbeiten. Es gebe zwar bereits Leitlinien, sagte Kommissionspräsident Hans-Peter Portmann (FDP) auf Anfrage, diese seien aber relativ weit gefasst und würden nicht konsequent angewendet.

Die UBS finanziert mit 100 Millionen Franken den Ausbau der Forschung in den Wirtschaftswissenschaften. Der Vertrag wurde erst auf Druck der Medien offengelegt. Unirektor Michael Hengartner räumte kürzlich ein, die Geheimhaltung sei ein Fehler gewesen. (sda)

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