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«Überall sind Ruinen»

Beim stärksten Erdbeben seit Jahren in Chinas südwestlicher Provinz Yunnan sind mindestens 367 Menschen ums Leben gekommen.

Das Beben der Stärke 6,5 ereignete sich laut Chinas Erdbebenwarte gestern um 16.30 Uhr Ortszeit – es war das stärkste Beben seit 14 Jahren in der Provinz Yunnan. Und die Folgen sind verheerend: Nach aktuellsten Meldungen haben mindestens 367 Menschen ihr Leben verloren, 1900 Menschen wurden verletzt. Etwa 12000 Gebäude wurden laut Xinhua zerstört, weitere 30000 Häuser beschädigt. «Überall sind Ruinen», sagte eine Anwohnerin gegenüber dem Staatsfernsehen CCTV. Die Strassen sähen wie nach einem Bombenangriff aus. Das Epizentrum lag in der Gemeinde Ludian. In den sieben Dörfern von Ludian leben rund 267000 Menschen. Die betroffene Bergregion liegt im Nordosten von Yunnan an der Grenze zu Sichuan. Chinas Erdbebenwarte registrierte 44 Nachbeben von der Stärke 5 und stärker. Es wurden Polizisten, Feuerwehrleute und Spezialkräfte mit Suchhunden mobilisiert.

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