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Überlegen zur kleinen Kristallkugel

ÅRE. Mikaela Shiffrin (Bild) holte sich in Schweden mit ihrem vierten Saisonsieg die kleine Kristallkugel für die beste Slalom-Fahrerin des Winters.

Die Amerikanerin, die nächste Woche in der Lenzerheide ihren 19. Geburtstag feiert, siegte bei starkem Schneefall überlegen vor den Schwedinnen Maria Pietilä-Holmner (0,60 Sekunden zurück) und Anna Swenn-Larsson (1,50 zurück), die erstmals im Weltcup eine Top-3-Platzierung erreichte.

Mit Frida Hansdotter belegte eine weitere einheimische Fahrerin den 4. Platz. Die Schwedin hätte sich allerdings vor Shiffrin klassieren müssen, um ihre Chancen auf den Sieg in der Disziplinenwertung zu wahren. Diese gewann Shiffrin nun wie schon im Vorjahr. «Ich bin sehr erleichtert, es hätte nicht besser laufen können. Ich bin froh, dass ich die Kugel wieder gewonnen habe», sagte die Slalom-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin.

Höfl-Riesch wieder vorne

Dank ihrem 7. Rang übernahm Maria Höfl-Riesch in der Gesamtwertung um 29 Punkte wieder die Führung von der Österreicherin Anna Fenninger. «Es kann sich schnell sehr viel ändern. Anna ist eher die Favoritin, auch wenn sie es nicht zugibt. Sie ist in einer Wahnsinnsform. Das wird sicher ein Herzschlagfinale», sagte die Deutsche.

Als einzige Schweizerin punktete in Åre Denise Feierabend, die als 15. rund viereinhalb Sekunden einbüsste. Die Obwaldnerin klassierte sich damit auch im siebten Saisonslalom in den Top 30. Nur in Levi (10. Platz) und in Kranjska Gora (12.) hatte sie besser abgeschnitten. Wendy Holdener, nach dem ersten Lauf noch auf Platz 15, fädelte im Final ein. Damit resultierte nach Levi der zweite Nuller für die Schwyzerin, die sich sonst immer in den Rängen 8 bis 12 klassiert hatte. Feierabend und Holdener qualifizierten sich aber für den Weltcupfinal.

Wieder einmal einen Slalom bestritt Lara Gut, die aber nur 36. wurde. Nadja Vogel schied im ersten Lauf aus. Michelle Gisin musste wegen Hüftproblemen auf einen Start verzichten. (si/red)

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