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Überraschend Silber

ST. moritz. Sina und Nora Tommer sowie Franziska Meier strahlten um die Wette, nachdem sie bei den Frauen SM-Silber in der Elite gewonnen hatten.

Das junge Team der OLG Welsikon, mit dem an den Schweizer Staffelmeisterschaften kaum jemand gerechnet hatte, übernahm schon zu Beginn die Initiative. Franziska Meier kehrte von der Startstrecke mit Vorsprung ins Ziel zurück. Sina Tommer schaffte es, die Führung zu halten. Nachdem sie seit ihrer Rückkehr nach einem Jahr OL-Gymnasium in Stockholm in der Schweiz im OL nicht so richtig Tritt gefasst hatte, überraschte ihre Leistung doppelt. «Das gibt mir die Motivation, mich auf die nächste Saison vorzubereiten, einen sauberen Aufbau zu machen, um dann wieder vorne mit dabei zu sein.» Bis das Silber feststand, brauchte es noch eine starke Leistung von Nora Tommer: Sie stand auf der Schlussstrecke erfahrenen Weltcupläuferinnen wie Sara Lüscher und Ines Brodmann gegenüber.

Unklarheit im Ziel

Im Ziel war auf Anhieb nicht so klar, wer was gewonnen hatte. Die in Winterthur wohnende Sara Lüscher traf zuerst ein. Doch das Kapreolo-Team hatte auf der ersten Strecke eine Französin eingesetzt und konnte so nicht Schweizer Meister werden. Die OLG Basel mit Ines Brodmann war auch vor Welsikon im Ziel, doch deren Startläuferin hatte einen falschen Posten gestempelt. Die Baslerinnen wurden disqualifiziert. So konnten die Welsikerinnen jubeln, sie gewannen hinter der OLG Zimmerberg mit Paula, Lilly und Julia Gross Silber. Nora Tommer: «Da war natürlich auch noch etwas Glück dabei, doch was solls – wir sind einfach glücklich.»

Erfolgreich war in St. Moritz auch der in Winterthur lebende Fabian Hertner: Er lieferte sich auf der Schlussstrecke mit Marc Lauenstein ein tolles Duell und entschied dieses für sich. So schaffte die OLV Baselland wie vor zwei Jahren den Meistertitel. Bei den H18 konnte Severin Denzler nach vielen Monaten, während dernen er sich mit einer Verletzung herumschlug, einen Meistertitel feiern. Auf der Schlussstrecke sicherte er seinem Team mit Kollegen aus dem Zürcher Kader den 1. Rang.

Die besten Nachwuchsläufer fehlten in dieser Kategorie – sie liefen an gleicher Stelle den Junioren-Europacup. Mit dabei war da vom OLC Winterthur Lisa Schubnell: Im Sprint kam sie nicht ohne Fehler durch (24. Rang), in der Staffel konnte sie mit den Schweizer Kolleginnen mithalten, doch gegen die Skandinavier war kein Kraut gewachsen. Mit dem 15. Rang im Einzel durfte sie zufrieden sein – sie zählte ja noch zu den Jüngsten im Feld: «Ich habe wohl einige Bogen zu viel gemacht, doch grössere Fehler unterliefen mir nicht.» (me)

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