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Überraschungssprinter Navardauskas

GRENCHEN. In der 2. Etappe der Tour de Romandie feierte der litauische Aussenseiter Ramunas Navardauskas seinen ersten Erfolg bei den Profis.

Die Tranche von Prilly nach Grenchen über 190,3 km brachte die erwartete Sprintentscheidung, aber einen überraschenden Sieger. Ramunas Navardauskas verwies Enrico Gasparotto und Gianni Meersman auf die Plätze. Da die ersten zehn des Gesamtklassements mit dem Tagessieger ins Ziel kamen, gab es an der Spitze der Gesamtwertung keine Veränderungen. Der Brite Christopher Froome vom Team Sky führt nach wie vor sechs Sekunden vor dem Amerikaner Andrew Talansky und 13 Sekunden vor dem Kroaten Robert Kiserlovski. Bester Schweizer ist weiterhin Steve Morabito, der Leader des BMC-Racing-Teams. Als 21. weist er einen Rückstand von 32 Sekunden auf den Zweiten der letztjährigen Tour de France auf.

Der 25-jährige Aussenseiter Navar- dauskas, der im Vorjahr beim Giro d’Italia als erster litauischer Radprofi die Maglia rosa getragen und einen Tagesabschnitt lang erfolgreich verteidigt hatte, düpierte im lang angezogenen Schlusssprint den formstarken Belgier Meersman, den Sieger der ersten Etappe in Renens. Zudem profitierte der Fahrer vom Team Garmin-Sharp von den müden Beinen der arrivierten Sprintstars wie der Australier Richie Porte (39. Etappenrang) oder der Brite Mark Cavendish (140.). Navardauskas zeigte sich nach seinem ersten Tagessieg bei den Profis glücklich: «Nach der letzten Kurve war ich in den Top 5. Ich sah die Chance, für mich zu sprinten, und ich wollte diese unbedingt nutzen. Schliesslich habe ich aber nur meinen Job erledigt.» Trotz des Erfolges sieht sich der Litauer in den verbleibenden drei Etappen bis Sonntag weiterhin als Helfer des Teamleaders Talansky.

Nach dem Abstecher in die Deutschschweiz geht die Tour de Romandie heute Freitag zurück in die Westschweiz. Die dritte Etappe mit Start- und Zielort Payerne im Jura führt über 181 km. Zu absolvieren sind zwei Bergpreise der zweiten und – in der Schlussphase – zwei der dritten Kategorie. Am Samstag steht dann das vierte Teilstück mit der Königsetappe zum Skiort Les Diablerets auf dem Plan. (si)

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