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Überzeugungen statt Wertezerfall

An die Stelle von Konsum und Geld müssten wieder Werte treten, sagte Milliardär Hans-Ulrich Lehmann in Berg am Irchel.

Letztes Jahr hielt Christoph Blocher in Berg am Irchel die Rede zum 1. August. Dieses Mal war Parteikollege Hans-Ulrich Lehmann, seines Zeichens auch erfolgreicher Unternehmer und Milliardär, an der Reihe. Der Inhaber des Seminarhotels River- side in Glattfelden hat sich als Gründer der Firma Mobilzone einen Namen gemacht.

Rund ein Fünftel der 585-Seelen-Gemeinde war gekommen, um zu hören, was der SVP-Mann zum Geburtstag der Schweiz zu sagen hat. Eigentlich müsste jeder Schweizer und jede Schweizerin einmal eine Ansprache zum 1. August halten dürfen, fand Lehmann. Er nutzte die Gelegenheit, den Wertezerfall im Allgemeinen und «falsche Rezepte in der Politik» wie etwa die Einführung der EU-Untergrenze «und das Ritzen des Bankgeheimnisses» im Speziellen zu geisseln. «Die heutige Gesellschaft und Wirtschaft wird nur noch von Konsum und Geld zusammengehalten.» Ganz Europa sei auf diesem falschen Grund aufgebaut. «Starke Nationen und Kulturen werden aber von Überzeugungen beflügelt, die von Menschen geteilt werden.»

«Edle Aufgabe»

Die Schweiz habe schon viele Krisen bewältigt. Ohne Rohstoffe und Meeranschluss sei sie zu einem der reichsten Staaten mit den sozial am besten verteilten Einkommen geworden. Er wünsche sich, dass in Zukunft noch viele Menschen Verantwortung übernehmen, die «edle Aufgabe» mitzutragen.

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