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Umbau forderte alle heraus

Die Post hat das Ende der Umbauarbeiten gestern mit einem Eröffnungsanlass gefeiert.

Bei Post und Postfinance herrschte gestern grosse Freude. Mehrere Dutzend geladene Gäste stiessen mit den Verantwortlichen auf das neue Gebäude an, dar­un­ter Mitarbeitende, Mieter, Handwerker oder Architekten, aber auch Vertreter aus der Politik wie die Stadträte Matthias Gfeller (Grüne) und Stefan Fritschi (FDP), Gemeinderatspräsidentin Barbara Günthard Fitze (EVP) oder Nationalrätin und Regierungsratskandidatin Jacqueline Fehr (SP). Gfeller lobte in seinem Grusswort den «gelungenen Bau». Etwas Kritik liess er jedoch durchschimmern. Der Stadtrat hoffe, dass die Post dem Standort Winterthur die Treue halte und jene Poststellen, die man noch habe – anders als die Post Obertor –, möglichst lange erhalten könne. Eine halbe Milliarde Umsatz Franz Huber, Konzernleitungsmitglied der Post und Leiter Poststellen und Verkauf, ging in seiner Ansprache auf Gfellers Worte ein. Winterthur verfüge heute über ein gutes Poststellennetz – und das wolle man auch weiterhin sicherstellen. Einen Beitrag dazu, möglichst viele Poststellen offen zu halten, würden die vielen Drittprodukte leisten, die auch in der neuen Schalterhalle allgegenwärtig sind. «Die Post macht mit diesen Drittprodukten eine halbe Milliarde Umsatz. Dies ist ein wichtiger Beitrag.» Weiter dankte Huber allen Mitarbeitern, die in den letzten Jahren teils unter «widrigsten Bedingungen» arbeiten mussten. «Manch einer hat wohl Dreck in den Hosensäcken nach Hause getragen», sagte Huber. Doch es habe sich gelohnt: «Die Hauptpost ist ein Prunkstück geworden, es gibt keine zweite Poststelle, die so aussieht.» Beim Gebäuderundgang erhielten die Gäste Einblick in alle Räume, dar­un­ter auch in die rund 60-jährige Telefonzentrale oder die Postfachanlage, die im Verlauf des Umbaus dreimal umziehen musste. Zum Schluss gab es Häppchen, natürlich von der eingemieteten Manta-Bar.

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