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Umstrittene Einheitsgemeinde – aber nicht überall

Fusion der politischen Gemeinde mit der Schulgemeinde Feuerthalen nimmt am 28. September erneut Anlauf für die Einheitsgemeinde.

Bereits vor über fünf Jahren verlangte eine Einzelin­itia­ti­ve die Vereinigung der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde zu einer Einheitsgemeinde Feuerthalen. Das Vorhaben scheiterte aber, mit nur 31 Stimmen Unterschied. Der Gemeinderat lehnte die In­itia­ti­ve damals ab, weil die Syner­gie­­effekte zu unklar und der Zeitdruck zu gross seien. Heute sehen das der Gemeinderat und die Schulpflege anders. Als Pro-Argument für eine Einheitsgemeinde nennen sie unter anderem die einheitliche Finanz- und Steuerpolitik, die Entlastung der Schulbehörde von bildungsfernen Themen oder die Syner­gie­­n in den Bereichen Rechnungswesen, Liegenschaften oder Jugend- und Sozialarbeit. Im Auge behalten werden müsse aber eine allfällige Mehrbelastung von Behördenmitgliedern und Verwaltungsangestellten. Hier haken die Kritiker ein: Weil der Gemeinderat verkleinert, die Arbeit aber nicht weniger werde, drohe eine Aufblähung der Verwaltung. Sie befürchten auch, dass die Schulpflege im Gemeinderat an den Rand gedrängt werde. Ganz andere Töne vernimmt man hingegen aus Rheinau, wo die Primarschulpflege in die Politische Gemeinde integriert ist. Es treffe «überhaupt nicht» zu, dass die Befugnisse der Schulpflege mit der Einheitsgemeinde beschnitten worden wären, sagt die Präsidentin Regina Stangl. In den Bereichen Liegenschaften und Finanzen sei die Zusammenarbeit «viel enger» geworden.

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