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Umstrittener Genmais 1507 steht vor Zulassung in der EU

Der umstrittene Genmais 1507 steht vor einer Zulassung in der Europäischen Union. Bei einer Sitzung der EU-Staaten gab es am Dienstag keine ausreichende Mehrheit gegen eine Anbauerlaubnis.

Das sagte der griechische Aussenminister Evangelos Venizelos als Vorsitzender des Treffens in Brüssel sagte.

Da es auch keine klare Mehrheit für die Zulassung gab, liegt die Entscheidung nun bei der EU-Kommission. Weil die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA in mehreren Studien keinen Einwand gegen den Anbau erhoben hat, muss die EU-Kommission der Zulassung zustimmen, wie Gesundheitskommissar Tonio Borg klarstellte.

Dies sorgte in der Diskussion der Vertreter der Mitgliedstaaten für heftige Kritik, da sich 19 Staaten gegen den Anbau aussprachen - das reicht allerdings nicht für eine qualifizierte Mehrheit, die eine Blockade der Zulassung ermöglicht hätte.

Bei der Abstimmung ging es um die Maissorte 1507 der Firma Pioneer Dupont. Die Pflanze wurde so verändert, dass sie gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glufosinat resistent ist. Ausserdem produziert der Mais ein Insektengift, um sich vor dem Maiszünsler zu schützen.

(sda)

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