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Und das 182. Derby folgt sogleich

KLOTEN/OERLIKON. Nach dem Derby ist vor dem Derby: Kloten Flyers und ZSC Lions stehen sich am Sonntag, nur drei Tage nach dem überraschenden 3:2-Erfolg der Flyers nach Penaltyschiessen im Hallenstadion, erneut gegenüber. Wieder um 15.45 Uhr, aber dieses Mal, im 182. Derby, haben die Flyers das Heimrecht. Sie nützen das erste Heimspiel des Jahres zu einem speziellen Event. Am 3. Dezember 2014 wird der Verein 80 Jahre alt, am Sonntag wird zum ersten Mal auf das Jubeljahr hingewiesen: Die Flyers treten in Retro-Shirts aus dem ersten Meisterwinter (1966/67) auf. Da die weiss sind, haben sich die ZSC Lions bereit erklärt, in ihren (dunkelblauen) Heimdresses zu spielen. Mehr Zugeständnisse allerdings wollen die Leader dem Gastgeber nicht machen. Immerhin bezogen die Lions am Donnerstag nicht nur eine Derby-niederlage, sondern die zweite in Folge in der Meisterschaft nach dem 3:4 in Bern zum Jahresabschluss. Die Lions verloren am Donnerstag mit dem Verlauf der Partie ihren direkten Zug aufs gegnerische Tor, in diesem Bereich will Trainer Mark Crawford eine Verbesserung sehen. Die Klotener trainierten auch gestern unter der Leitung von Kimmo Rintanen und noch ohne ihren erkrankten Cheftrainer Felix Hollenstein. «Fige» hat seinem Assistenten allerdings angekündigt, dass er für heute seine Rückkehr plane. Auch Goalie Jonas Müller, der mehr als eine Woche krank war, will wieder aufs Eis. Michael Flückiger, der überraschend sichere Siegergoalie vom Donnerstag, wird aber erneut im Tor stehen. Ein neues Gesicht war gestern im Training trotzdem auszumachen: Zweiter Trainer auf dem Eis war Fredy Rothen. Vier Qualifikationsderbys wurden diesen Winter schon gespielt, die zwei verbleibenden werden in Kloten gespielt: Das fünfte am Sonntag, das sechste am 26. Januar (wieder an einem Sonntag). Nach dem 181. Derby sieht die Statistik so aus: 103 Siege für die Kloten Flyers, 65 für die ZSC Lions, und 13 Remis. Das erste Saisonderby in der Kolping-Arena gewannen die Flyers (wie zuletzt am Donnerstag) im Penaltyschiessen (4:3). Peter Mueller und Aurelio Lemm trafen am 29. September, Goalie Martin Gerber stoppte alle Zürcher Versuche. (jch)

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