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Und noch ein positives Signal mehr

Der Meriva ist der beliebteste Minivan in der Schweiz. Damit das so bleibt, hat Opel das Motoren- und Getriebeangebot aufgewertet und gleichzeitig Details am Design verändert. Die neuen Modelle stehen bereits bei den Händlern.

Die Antrittsvisite der ersten Frau an der Spitze von General Motors bei Opel, das klare Bekenntnis von Mary Barra zur deutschen Marke und der angekündigte Rückzug von Chevrolet aus Europa sind nicht die einzigen positive Signale für eine bessere Zukunft. Mit tatkräftiger Unterstützung der amerikanischen Konzernmutter soll in den nächsten Monaten und Jahren die Opel-Palette auf den jüngsten Stand der Technik gebracht werden.

Den Auftakt macht der Monocab Meriva, der seit 2003 als eigentlicher Begründer dieses Fahrzeugsegments auf dem Markt ist und auf Grund seines bemerkenswerten Verkaufserfolgs – mehr als eine Million in der ersten Generation – längst viele Mitbewerber erhalten hat.

Mit 1261 Neuimmatrikulationen hat sich der als «Meister der Flexibilität und Ergonomie» angepriesene Meriva in der Schweiz auch im vergangenen Jahr an der Spitze der vielseitig verwendbaren Minivans behauptet, doch der Ford B-Max mit 1052 Kaufverträgen, der Citroën C3 Picasso mit 998 und der Hyundai iX20 mit 860 sind im bedrohlich nahe gerückt. Auch aus diesem Grunde kommt die umfassende Modellpflege an der 2010 lancierten und damit in der Mitte ihres Lebenszyklus angekommenen zweiten Generation mit den gegenläufig öffnenden Seitentüren als Merkmal zum richtigen Zeitpunkt. Optisch sind die Änderungen allerdings nicht spektakulär ausgefallen. Die markantesten Verbesserungen betreffen den Antriebsstrang sowie den Informations- und Kommunikationsbereich.

Ein echter Fortschritt ist der bisher erst im Zafira Tourer zum Zuge gekommene 1,6-Liter-Turbodiesel modernster Bauart. Der drehfreudige Common-Rail-Vierzylindermotor hat mit 136 PS und einem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmetern keinerlei Probleme mit dem 4,3 Meter langen Fünfplätzer, ist erstaunlich laufruhig und arbeitet mit einem theoretisch möglichen Verbrauch von 4,4 Litern Diesel für 100 Kilometer äusserst effizient. Noch besser werden die Verbrauchswerte dank einer 110-PS-Version dieses Triebwerks, die im Sommer zu erwarten ist. Alternativen dazu sind beim Verkaufsstart anfangs Februar die ebenfalls den ab 2015 gültigen Euro-6-Normen entsprechenden 1,4-Liter-Benziner mit 100, 120 oder 140 PS. Die stärkeren Motoren können zudem mit einer verbesserten Sechstufenautomatik verknüpft werden. Mehr als 50 Millionen Euro hat Opel auch in die Optimierung der manuellen Fünf- und Sechsgang-Getriebe investiert.

Um die im spanischen Werk Saragossa produzierte Neuauflage vom Vorgänger unterscheiden zu können, gilt es zweimal hinzuschauen. Dann erst stechen der neue Kühlergrill, die LED-Tagfahrlichter, die Heckleuchten und die Chromverzierungen ins Auge.

Ebenso vertraut ist das Interieur mit dem viel gelobten FlexSpace-Rücksitz-System, dem einzigartigen Türkonzept, der erhöhten Sitzposition und nicht weniger als 31 Ablageflächen, die den Meriva für ganz unterschiedliche Käuferschichten interessant machen und ihm hervorragende Werte bei der Kundenzufriedenheit bescheren. Eine echte Neuheit in der Minivan-Klasse ist das IntelliLink-Infotainment-System, mit dem die Fähigkeiten und Apps des Smartphones und gegen Aufpreis auch der digitale DAB-Radioempfang integriert werden.

Eine harte Nuss für alle Konkurrenten ist der neue Meriva nicht zuletzt wegen der kundenfreundlichen Preispolitik von Opel in der Schweiz. Den 1,4-Liter-Benziner mit 100 PS in der Basisausstattung gibt es schon ab 19?700 Franken sowie mit 20 PS mehr ab 21?300 Franken. Bei der 1,4-Liter-Turbo Active Edition mit 140 PS ist der Einstieg mit 26?400 Franken möglich, der neue 1,6-Liter-Diesel mit 136 PS erfordert mit mindestens 28?800 Franken einen etwas höheren Aufwand, bietet aber auch entsprechend mehr.

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