Zum Hauptinhalt springen

Unerwartete persönliche Bestzeit für Livia Müller

U20-WM in Eugene

Für Livia Müller waren die Junioren-Weltmeisterschaften nach dem Vorlauf vorbei – keine Überraschung für die 800-m-Läuferin der LV Winterthur. Die persönliche Bestzeit hingegen kam unerwartet und genau zum richtigen Zeitpunkt. Mit 2:07,50 rief Müller am entscheidenden Tag ihre erste Zeit unter 2:08 ab und verbesserte ihre Bestleistung aus 2013 um sieben Zehntelsekunden.

Nach einer Verletzung im März gestaltete sich das Erreichen des Leistungslimits im Saisonverlauf zunächst schwierig. Die schnellen Zeiten wollten sich nicht einstellen. Mit einer Meldezeit von 2:08,60 Minuten, gelaufen in Mannheim Anfang Juli, belegte sie in Eugene die insgesamt 26. Meldezeit von 29 Teilnehmerinnen.

Aus dem Konzept bringen liess sich Müller von den Bestzeiten ihrer Gegnerinnen aber nicht. Sie profitierte von ihrer Erfahrung an Grossanlässen. Die Spitze legte sofort ein schnelles Tempo vor. Eine Dreiergruppe setzte sich schnell ab und ein paar Meter dahinter lief eine Fünfergruppe mit Müller. Auf den letzten 80 m legte Müller einen Schlussspurt hin und überholte noch die klar stärkeren Läuferinnen Rogers (USA, PB 2:03,32) und Crossey (IRL, PB 2:03,93). Am Ende fehlten lediglich 0,41 Sekunden für die Halbfinalqualifikation.

Sie habe von Anfang an gewusst, dass sie praktisch keine Chance auf einen Halbfinalplatz habe, so Müller. Da sei die persönliche Bestleistung eine grosse Freude gewesen. Während des Rennens habe sie sich nie gut gefühlt, bis im Schlussspurt doch noch Ener­gie­ vorhanden gewesen sei. Schliesslich habe sie so das Optimum erreicht.

Die Saison ist für Müller mit diesem Höhepunkt zu Ende. Nun geht es in die Ferien, ehe die Vorbereitung für das nächste Ziel beginnt: Die U23-EM 2015. ps

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch