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Uni Zürich setzt neue Schwerpunkte

Mit Spitzenforschung will die Universität Zürich (UZH) ihren Platz im globalen Wettbewerb behaupten. Sie lanciert acht neue Universitäre Forschungsschwerpunkte.

Mit den UFSP will die Uni schon bestehende Stärken in der Forschung weiter fördern und zu «internationalen Leuchttürmen ausbauen», wie Rektor Andreas Fischer am Freitag an der Jahres-Medienkonferenz der Uni ausführte: «Wo wir gut sind, wollen wir noch besser werden». Aber auch neue Forschungsgebiete werden aufgegriffen. Zwei Projekte wurden den Medien genauer vorgestellt. Im einen geht es um gesundes Altern, im anderen um saubere Energie. Während sich die konventionelle Altersforschung vor allem mit Demenz und anderen Erkrankungen befasse, geht es dem Team unter Lutz Jäncke um die Erhaltung der psychologischen Gesundheit und der kognitiven Fitness. Gewiss steige das Demenzrisiko mit dem Alter und in der Bevölkerung gebe es eine eigentliche «Demenz-Hysterie», sagte Jäncke. Nach wie vor aber sei die grosse Mehrheit der Betagten und Hochbetagten geistig gesund. Manche könnten auf kognitivem Gebiet gar zulegen. «Wir wollen die anschauen, die stabil oder besser werden und fragen, weshalb das so ist», erklärte Jäncke. Energie: sauber, leise, ohne Gift Einem anderen zentralen Thema unserer Gesellschaft, der Energiegewinnung, widmet sich das Team um Roger Alberto und Greta Patzke. In Sachen fossile Energieträger stehe die Menschheit «mit dem Rücken zur Wand», sagte Patzke. Es gebe zwar verschiedene erneuerbare Energien – Wind, Sonne, Wasser. Die Zürcher Wissenschaftler wollen aber noch einen Schritt weiter gehen und eine «saubere, leise Energie» zur Nutzungsreife entwickeln, die ohne giftige Elemente, ohne grosse Geräte und Eingriffe in die Natur auskommt. Vorbild der Forschenden ist die natürliche Fotosynthese. Wasser wird mit Hilfe von Sonnenlicht gespalten. Aus dem gewonnenen Wasserstoff wird Methanol hergestellt, das wiederum als Treibstoff genutzt werden kann. Die Zürcher Forscher sind nicht die ersten, die auf diese Idee gekommen sind: Die internationale Konkurrenz sitze ihnen ständig «im Nacken», so Patzke.

Fast 26'000 Studierende Im Herbstsemester 2012 waren insgesamt 25'732 Studierende an der Universität eingeschrieben, praktisch gleich viele wie 2011 (25'634). 15 Prozent der Studierenden kamen aus dem Ausland. Insgesamt beschäftigte die Hochschule 8180 Personen, die sich auf 5753 Vollzeitstellen verteilten. Die wirtschaftliche Situation sei grundsolide, sagte Finanzdirektor Stefan Schnyder. Der konsolidierte Gesamtumsatz betrug letztes Jahr 1,3 Milliarden Franken (+3,6 Prozent). Der Kostenbeitrag des Kantons Zürich belief sich auf 588,3 Millionen Franken (+16 Millionen/46 Prozent). 11 Prozent (149 Millionen) kamen via Studiengebühren herein. Die übrigen Mittel stammten von anderen Kantonen, dem Bund, dem Nationalfonds, internationalen Forschungsprogrammen sowie aus der Wirtschaft und von Privaten.

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