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Urteil im Pistorius-Prozess erst am 11. September

Im Mordprozess gegen Oscar Pistorius soll das Urteil nun erst am 11. September fallen. Das sagte die Richterin Thokozile Masipa am Freitag zum Abschluss des Prozesstages. Bislang war von einem Urteil bis Ende August ausgegangen worden.

Am Freitag forderte der Star-Anwalt Barry Roux nach einem rund fünfstündigen Schlussplädoyer, seinen Mandanten freizusprechen. Pistorius hat im Februar 2013 seine Freundin Reeva Steenkamp durch eine geschlossene Badezimmertür erschossen. Der frühere Paralympics-Star hat stets beteuert, hinter der Tür einen Einbrecher vermutet zu haben.

"Er befand sich vor der Tür, ohne Beine, und hörte Geräusche. Er hat geschossen", sagte Roux am Freitag. "Wenn das plausibel klingt und er also aus einem Reflex heraus gehandelt hat, dann müssen Sie ihn freisprechen", sagte Roux zur Richterin gewandt.

Wenn die Richterin diese Version hingegen nicht glaube, dann müssten die Argumente der Verteidigung zumindest als mildernde Umstände gelten, sagte Roux weiter. Er hatte argumentiert, der 27-jährige Pistorius habe wegen seiner Behinderung und unter einer Angststörung leidend in Panik gehandelt.

(sda)

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