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US-Parlamentarier sind in der Bevölkerung unbeliebt

Zwei Drittel der US-Bürger halten ihren jetzigen Kongress einer Umfrage zufolge für den schlechtesten aller Zeiten. Dies ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage der Meinungsforscher von CNN/ORC International.

Dreiviertel der US-Bürger hätten den Volksvertretern im Repräsentantenhaus und Senat attestiert, in der laufenden Legislaturperiode so gut wie nichts zur Lösung der zentralen Probleme in den Vereinigten Staaten beigetragen zu haben.

Mit Parteisympathien hatte der Frust der Wähler offenbar nichts zu tun: Während 52 Prozent der Befragten den Demokraten bescheinigten, ihre Politik führe das Land in die falsche Richtung, waren es bei den Republikanern und US-Präsident Barack Obama mit jeweils 54 Prozent praktisch genauso viele.

Befragt wurden vom 16. bis 19. Dezember insgesamt 1035 Erwachsene im ganzen Land.

Quer durch alle Bevölkerungsgruppen

Die desaströse Meinung über den 113. US-Kongress zieht sich demnach durch alle demographischen und politischen Bevölkerungsgruppen: "Männer, Frauen, Reich, Arm, Jung, Alt - jeder findet, dass der diesjährige Kongress schlechter ist als alle anderen, an die sie sich erinnern können", sagte der CNN-Umfrageleiter.

Besonders verheerend falle das Urteil älterer Wähler aus, die mehr Vergleichsmöglichkeiten hätten.

Tatsächlich hat der aktuelle Kongress in seinem ersten Jahr nicht einmal 60 Gesetze in Kraft gesetzt. Über die magere Bilanz vermag auch nicht die jüngste Einigung im Budgetstreit hinwegzutäuschen, zumal diese erst nach einer langen Phase der gegenseitigen politischen Blockade erzielt wurde.

(sda)

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