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Venezuelas Präsident laut Chavez' Schwiegersohn in stabilem Zustand

Der schwer erkrankte venezolanische Präsident Hugo Chavez ist nach Aussage seines Schwiegersohns in einem stabilen Zustand. Die Regierung sagte die traditionelle Neujahrsfeier am Montag in Caracas ab und rief die Bürger auf, für Chavez zu beten.

Im Zentrum der Hauptstadt bauten Arbeiter eine Musikbühne ab, auf der eigentlich das traditionelle Konzert zum Jahreswechsel stattfinden sollte. Am Mittag hatten mehrere Minister an einer besonderen Messe im Präsidentenpalast Miraflores teilgenommen, um für die Gesundheit des Staatschefs zu beten.

Wissenschaftsminister Jorge Arreaza, Ehemann von Chavez' Tochter Rosa Virginia, rief die Bevölkerung des Landes am Montag in einer Twitter-Botschaft auf, böswilligen Gerüchten keinen Glauben zu schenken. Chavez habe den Tag "mit seinen Töchtern verbracht".

Am Sonntag hatte die Regierung erklärt, Chavez habe nach seiner jüngsten Krebsoperation auf Kuba - die vierte seit Juni 2011 - neue Komplikationen erlitten. Sein Gesundheitszustand sei heikel.

Wegen Chavez' Erkrankung gibt es Zweifel, ob der 58-Jährige weiter an der Spitze des Landes stehen kann. Der Linkspopulist ist seit 1999 Präsident des ölreichen lateinamerikanischen Landes, im Oktober wurde er für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Am 10. Januar soll er vereidigt werden, doch könnte der Termin wegen seines schlechten Gesundheitszustands verschoben werden.

(sda)

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