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Verbände ziehen Einsprache zurück

Zürich. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) wollen am Walensee gemeinsam eine Solaranlage bauen. Pro Natura und die Stiftung Landschaftsschutz haben ihre Einsprache gegen eine Testanlage zurückgezogen. Dieser Entscheid fiel, nachdem die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission ein positives Gutachten für den Bau der temporären Testanlage erstellt hatte. EKZ und SAK warten nun auf den Entscheid des Kantons über die Baubewilligung, wie die EKZ gestern mitteilten. Mit der Testanlage soll die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage im Steinbruch Schnür in der Nähe von Quinten im Kanton St. Gallen geprüft werden. Die beiden Ener­gie­­versorger erwarten sehr gute Erträge an diesem Standort. Vor allem im Frühjahr, Herbst und Winter, also zu Jahreszeiten, in denen Solaranlagen auf Dächern nur wenig Strom produzieren.

Die Testanlage ist rund 80 Quadratmeter gross und bringt eine Leistung von 6 Kilowattpeak. Wenn die Resultate vorliegen, entscheiden EKZ und SAK über den Bau der grössten Fotovoltaikanlage der Schweiz, wie es in der Mitteilung heisst. Damit könnte eine Leistung von 15 Megawatt realisiert werden – so viel wie Solaranlagen auf rund 5000 Dächern von Einfamilienhäusern zusammen erzeugen. (sda)

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