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Verdienter 3:1-Sieg der Lakers

Nach sieben Niederlagen in Folge durfte Rapperswil-Jona gestern wieder einmal als Gewinner vom Eis. Die Rosenstädter gerieten in Ambri zwar ins Hintertreffen, schlugen im Mitteldrittel aber mit drei Toren zurück.

Dreieinhalb Wochen mussten sich die Lakers gedulden, ehe sie endlich wieder einmal das Gefühl des Siegens erleben durften. Freude und Erleichterung waren entsprechend «riesig», wie Samuel Friedli meinte. Der 27-jährige Stürmer bestritt wegen einer kurz vor Meisterschaftsstart erlittenen Hirnerschütterung erst seine dritte Partie in dieser Saison. Dennoch hatte er mit je einem Tor und Assist massgeblichen Anteil am Erfolg. «Ich bin selber etwas überrascht, wie gut es mir läuft. Aber ich fühle mich wieder hundertprozentig fit. Zudem muss ich meinen Teamkollegen ein Kompliment machen. Dank ihnen konnte ich mich sehr schnell und gut wiedereingliedern.» Ein erstes Mal war Friedli in der 9. Minute in Erscheinung getreten, als er Jordy Murray mustergültig bediente, dieser jedoch – wie Sekunden später Mikael Johansson – an Sandro Zurkirchen scheiterte. Die Führung der Lakers wäre zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen, hatten sie doch schon nach wenigen Minuten das Heft in die Hand genommen. Kurz vor Drittelsende zeigten sich die St. Galler dann aber etwas gar übermütig: In Unterzahl stürmten sie zu dritt nach vorne, verpassten aber den Torerfolg, worauf die Leventiner einen Konter fahren und zum 1:0 einnetzen konnten (18.). Präsenter vor dem Tor Gross beirren liessen sich die Lakers durch den Gegentreffer nicht. Sie spielten weiter wie im Startabschnitt, mit dem grossen Unterschied, dass sie ihre Vorteile nun in Tore ummünzten. Das 1:1 gelang Friedli auf Pass von Niklas Persson aus spitzem Winkel (24.). Beim 2:1 bei Spielmitte war die Reihenfolge dann genau umgekehrt. Und für das 3:1 war schliesslich Top­sko­rer Nicklas Danielsson kurz vor Drittelsende im Powerplay besorgt. Diesen Zweitorevorsprung verwalteten die Lakers anschliessend absolut souverän – «weil wir die Details für einmal gut machten und vor allem vor dem Tor konsequent spielten», wie Friedli befand: «So kanns weitergehen!» Punnenovs fünf Wochen out Etwas getrübt wurde die Freude über den ersten Sieg seit dem 19. September (4:3 n.V. in Biel) bei den Lakers gestern durch zwei Verletzungsmeldungen. So schied Nils Berger bereits in der 2. Minute aus, nachdem er unglücklich mit einem Ambri-Spieler zusammengeprallt war. Es dürfte sich um eine Verletzung an der Schulter handeln – jedenfalls griff sich der Spieler dorthin, als er mit schmerzverzerrtem Gesicht das Eis verliess. Bereits vor dem Spiel war zudem bekannt geworden, dass Ivars Punnenovs voraussichtlich fünf bis acht Wochen ausfällt. Der Lette mit Schweizer Lizenz, der sich bisher im Lakers-Tor mit Tim Wolf abgewechselt hatte, war am Montag im Training mit Stürmer Remo Heitzmann zusammengestossen und verletzte sich dabei am Fuss. Als Ersatzgoalie erschien gestern Junior Dario Caduff auf dem Matchblatt. Wie Sportchef Harry Rogenmoser erklärte, werden die Lakers aber schon heute eine Alternative präsentieren.

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