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Vereinigte Staaten

Üppige Zahlungen Eine US-Behörde hat Ende September die neue Datenbank «Open Payments» öffentlich gemacht. Für den Zeitraum von August bis Dezember 2013 führt sie Zahlungen der Pharmaindustrie in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar an 546 000 Ärzte und 1360 Spitäler auf, wie die Zeitung «Schweiz am Sonntag» berichtete. Der Grossteil sind Abgeltungen für Forschung, Versuche und Beratungen. Gelistet sind aber auch Ausgaben für umstrittene Marketingaktivitäten. Die Datenbank zeigt gemäss «Schweiz am Sonntag», dass auch Schweizer Firmen im grösseren Umfang derartige Zahlungen an Ärzte vornahmen. Novartis zahlte zwischen August und Dezember 2013 24,2 Millionen Dollar für «allgemeine Leistungen» – also für Marketing und Beziehungspflege. Die Roche-Tochterfirma Genentech gab in dem Zeitraum 13 Millionen Dollar für Marketingaktivitäten aus. Roche selbst kam bei einzelnen Ärzten für Reisespesen bis zu 42000 Dollar auf. Neben Roche und Novartis sind in der Datenbank auch Millionenzahlungen von Actelion und Nobel Biocare an Ärzte und Spitäler in den USA verzeichnet. Die Unternehmen verteidigen die Ausgaben und betonen, dass es wichtig sei, dass sich Ärzte über neue Medikamente und Therapieformen informieren könnten. Alle getätigten Zahlungen seien gesetzeskonform. sny

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