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Vereinsrekord für Seuzach

Winterthur. Während Seuzach in der interregionalen 2. Liga weiter siegt, verschafft sich der FC Töss durch einen 2:0-Sieg etwas Luft im Abstiegskampf. Phönix Seen verliert gegen Oerlikon/Polizei 2:3.

Der FC Seuzach fegte den FC Altstätten gleich mit 5:1 vom Platz. Dabei stellte die Mannschaft bereits in den Anfangsminuten die Weichen für den Sieg. In der 3. Minute verwandelte Fabian Schalcher einen Freistoss aus 30 Metern direkt, nur fünf Minuten später erhöhte Dennis Luginbühl nach Pass von Swen Kradolfer auf 2:0. Dabei zeigte sich Seuzach nicht nur kaltschnäuzig, sondern spielte auch sehr attraktiv und nahm dem Gegner jede Lust am Spiel. Nach einer halben Stunde war es dann Stephan Oergel, der das 3:0 erzielte. Nur zwei Minuten später kam es mit dem ersten Tor von Altstätten zu einem Lebenszeichen des Gegners, allerdings blieb eine weitere Reaktion der Gäste aus, und Seuzach kon­trol­lier­te das Spiel weiterhin nach Belieben.

Nach dem Seitenwechsel flachte die Partie zunächst ein wenig ab, ehe Martin Lauber nach einer knappen Stunde das 4:1 erzielte und Seuzach in der Folge wieder mit mehr Schwung agierte. Die Rheintaler waren mit dem Spiel des FC Seuzach schlichtweg überfordert. Den Schlusspunkt setzte in der 71. Minute erneut Stephan Oergel mit dem 5:1. «Wir haben ein Spiel von enorm hoher Qualität gezeigt, die Mannschaft hat sensationell gespielt. Jetzt wollen wir möglichst lange noch auf dieser Welle reiten und unsere Serie ausbauen», zeigte sich Seuzach-Trainer Markus Wanner begeistert über die Vorstellung seiner Mannschaft. Mit aktuell 35 Punkten haben die Seuzacher bereits jetzt einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Leader Chur hat derweil noch vier Punkte Vorsprung.

Erster Sieg in der Rückrunde

Durch eine kämpferische Leistung konnte der FC Töss gegen Widnau den ersten Sieg der Rückrunde einfahren. Widnau startete besser, doch Töss- Goalgetter Mustafa Baskapan erzielte nach einem Freistoss in der 19. Minute per Kopf das 1:0. Gestärkt durch den Führungstreffer, liessen die Gastgeber Widnau nicht mehr das Spielgeschehen bestimmen. Gefährliche Möglichkeiten blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Die einzige hochkarätige Chance ergab sich kurz vor der Pause, als Widnau nach einem Eckstoss den zweiten Gegentreffer nur mit viel Glück verhindern konnte.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Offensivbemühungen der Widnauer immer intensiver. Die Tössemer verloren langsam, aber sicher ihre Kräfte, hielten jedoch mit viel Kampfgeist und Einsatz dagegen und konnten so die meisten Angriffe des Gegners bereits im Keim ersticken. Turbulent wurde es erst in der Schlussviertelstunde. Zunächst musste Töss eine Reihe von Eckstössen überstehen, die für viel Gefahr vor dem Tor von Werner Popp sorgten. In der Nachspielzeit, als Widnau alles nach vorne warf, überschlugen sich die Ereignisse schliesslich. Zuerst sah ein Widnauer die Gelb-Rote Karte, weil er einen gegnerischen Konter unterbunden hatte, dann erzielte Mustafa Baskapan das viel umjubelte 2:0. Nur wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff wurde dann auch noch ein zweiter Widnau-Spieler wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit des Platzes verwiesen. Durch den Sieg hat Töss wieder Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gefunden.

«Zu ungeschickt angestellt»

Phönix Seen verlor sein Heimspiel gegen Oerlikon/Polizei in gewohnter Manier. «Wir waren in der Abwehr nicht präsent genug und vorne fehlte uns die nötige Portion Glück, wie immer in den vergangenen Spielen», zeigte sich Phönix-Coach Jürg Stücheli enttäuscht. Dabei startete Phönix sehr gut in die Partie, geriet aber bereits in der 10. Minute in Rückstand. Doch nur fünf Minuten danach gelang Giuseppe Logiurato nach einer schönen Ball- eroberung von Halim Özalp der Ausgleich. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn Oerlikon/Polizei erzielte wiederum nur fünf Minuten später die erneute Führung. In der Folge verloren die Hausherren zusehends die Konzentration, und den Gästen gelang nach einer halben Stunde das 3:1. Erst danach fing sich Phönix wieder ein wenig und erzielte noch vor der Pause nach einem Freistoss von Andreas Hofstetter den Anschlusstreffer durch Abwehrspieler Naim Delijaj.

Nach dem Seitenwechsel war das Heimteam die absolut bessere Mannschaft, während Oerlikon zu keiner einzigen Torchance mehr kam. Doch auch Phönix wollte, trotz etlicher hochkarätiger Möglichkeiten, kein Treffer mehr gelingen. «Wir hätten aufgrund der Leistung in der zweiten Hälfte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Schlussendlich haben wir uns einfach in Hälfte eins zu ungeschickt angestellt», zog Stücheli Bilanz. (oa)

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