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Verfahren wegen Massenmordes

Die neuen Machthaber in der Ukraine jagen den abgesetzten Staatschef Viktor Janukowitsch. Der 63-Jährige ist offenbar im Süden des Landes auf der Flucht. Seine Gegner werfen ihm «Massenmord» an friedlichen Bürgern vor – und dass er die Ex-Sowjetrepublik ausgeplündert habe. Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden, teilte der kommissarische Innenminister Arsen Awakow gestern mit. Bei Protesten gegen Janukowitsch waren seit Dienstag mindestens 82 Menschen getötet worden.

Die wirtschaftlich schwer angeschlagene Ukraine benötigt nach eigenen Angaben 35 Milliarden US-Dollar Finanzhilfen. Man habe eine Geberkonferenz unter Beteiligung der EU, der USA und des Internationalen Währungsfonds vorgeschlagen, sagte der kommissarische Finanzminister Juri Kolobow. Derweil hat Bundespräsident Didier Burkhalter vor dem Uno-Sicherheitsrat in New York die Schaffung einer Ukraine- Kontaktgruppe vorgeschlagen. Als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ernannte er Botschafter Tim Guldimann zu seinem Gesandten in der Ukraine. (sda)

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