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Verknüpft mit der Eins

Biasca. Das wird sie ihr Leben lang nie vergessen – Veronica Dal Passo zog an der Schweizer Meisterschaft der Minis in Biasca an beiden Tagen die Startnummer 1. Die Tradition will es, dass beim Auslosungsprozedere das Ziehen der Eins von den Anwesenden mit einem Applaus bedacht wird. Die meisten Läuferinnen verzichten allerdings gerne auf diese Unterstützung – wird die Eins in der Eislaufszene im Wettkampf gemeinhin als Nachteil erachtet. Dal Passo hatte in Trainer Patrick Meier einen hinsichtlich der Ziehung der Startnummer 1 erfahrenen Lehrmeister: «Ich habe einst an einer Weltmeisterschaft dreimal die Startnummer 1 gezogen – in der Qualifikation, im Kurzprogramm und in der Kür. Da ist man dann immerhin sicher, den Final erreicht zu haben», erklärte der Winterthurer mit einem Lachen.

Dass Dal Passo am ersten Tag in Biasca nach dem Kurzprogramm auf dem letzten Rang im Feld der 25 Läuferinnen klassiert war, lag hingegen nicht an der frühen Startnummer. «Veronica machte einfach zu viele Fehler», analysierte Meier. Die Schülerin «verhaute» zwei von drei Sprungelementen. In der Kür versuchte sie vieles gutzumachen, stand zu Beginn mit Mühe einen Doppelsalchow, gefolgt von einem Doppelrittberger. Da die Doppelflip-Sprungkombination mit einem Sturz abgeschlossen wurde, fehlte diese in der Endabrechnung. Ein weiterer unnötiger Sturz beim Rittberger verhinderte ein Hinaufklettern in der Rangliste – zwei gutgemachte Ränge und der 23. Schlussrang schauten am Ende für die jüngste Meisterschaftsläuferin des Winterthurer Schlittschuh-Clubs heraus. (ark)

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