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Versuch mit Notfalltelefon auf dem Eschenbergturm

Auf dem Eschenbergturm wird versuchsweise ein Notfalltelefon mit direkter Verbindung zur Dargebotener Hand installiert. Es soll Suizidgefährdete vom Springen abhalten.

Der Stadtrat nimmt eine Anregung des grünliberalen Gemeinderats Michael Zeugin auf und will – vorerst versuchshalber – ein Notfalltelefon auf dem Aussichtsturm Eschenberg installieren. Das solarbetriebene Telefon mit direkter Leitung zur Nummer 143 der Dargebotenen Hand soll helfen, im Affekt begangene Suizide zu verhindern. Seit dem Jahr 2000 sprangen laut Stadtrat neun Personen in den Tod. Beim Brühlbergturm waren es zwei Suizide, dort «zieht der Stadtrat keine solche Massnahme in Betracht», wie er schreibt. Kauf und Montage eines solchen Geräts kosten laut Stadtrat rund 12??000 Franken. Die Arbeiten sollen mit der ohnehin anstehenden Renovation im Jubiläumsjahr 2014 ausgeführt werden. Die Regionalstelle der Dargebotenen Hand wird als Anlaufstelle mitwirken.Die Notfalltelefone auf der Lorzentobelbrücke im Kanton Zug hätten sich bewährt, für jenes auf der Gmündertobelbrücke in Appenzell Ausserrhoden lägen frühestens in sechs Monaten Zahlen vor, schreibt der Stadtrat.

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