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Viele Schüler an Bord: Fähre sinkt mit 459 Menschen

Seoul. Eine Fähre mit mehr als 450 Menschen an Bord ist gestern früh vor der Küste Südkoreas gesunken. Fast 300 Menschen wurden am späten Abend noch vermisst – dar­un­ter viele Schüler. Die Rettungskräfte rechneten kaum noch mit Überlebenden. Wegen der Wassertemperatur von zwölf Grad und der Tiefe seien die Chancen sehr gering, zitierte die Zeitung «The Korea Herald» die Einsatzkräfte. Die Küstenwache befürchtete, dass zahlreiche Passagiere im Inneren des Schiffs eingeschlossen wurden.

Bislang wurden 164 Insassen gerettet, Dutzende wurden verletzt. 291 Menschen gelten als vermisst. Die Ursache vor der Südwestküste war noch unklar, möglicherweise lief es auf einen Felsen. Gerettete Passagiere erzählten von einem lauten Schlag, bevor das Schiff Schlagseite bekommen habe. Die Fähre «Sewol» war auf dem Weg von Inchon auf die Ferieninsel Cheju in Seenot geraten. (red) Seite 40

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